Am kommenden Samstag könnte es beim vorletzten Stockcar-Meeting in Natschbach-Loipersbach schon vorzeitig zu einigen Titelentscheidungen kommen. Organisator Gerald Koloc darf auf Grund des tollen Nennergebnisses wieder auf einen Ansturm der Fans hoffen. „Nach zwei Monaten Sommerpause freuen wir uns wieder auf so knapp 60 Starter“, fiebert der emsige Gloggnitzer dem vierten Renntag entgegen. „Das Wetter soll laut Prognose gut werden, die Sandbahn haben wir wie immer in einen Topzustand gebracht. Kurzum, wir sind bereit für einen neuerlichen action-geladenen Motorsporttag.“


Glasklar ist der Zwischenstand in der Heckklasse. Hier ist der seit Jahren überlegene Mann Stefan Holzer. Der Dominator aus Oberwart ist auch heuer nicht zu biegen, hat nach drei Renntagen bereits 158 Punkte Vorsprung auf seinen burgenländischen Stadtkollegen Marc Tury und darf sich wohl bereits alter neuer Champion nennen.

Last but not least begeistert auch die erst heuer in den Meisterschaftsbetrieb integrierte 80er-Klasse die Aktiven genauso wie die Fans. In der Klasse sind lediglich Boliden bis zu höchstens 80 PS erlaubt, was die im Motorsport bekannt oft hohen Kosten erheblich minimiert. Hier ist noch alles offen, liegen zwischen dem Spitzenreiter Rene Messner (VW Polo) aus Ternitz, Roland Anslinger (Renault Clio) aus Breitenau, Sven Fuchs (VW Lupo) aus Ternitz, Felix Vollnhofer (Peugeot 106) aus Neunkirchen, Martin Heinrich (Ford Fiesta) aus Breitenau und Saskia Renner (VW Golf) aus Oberwart nur 91 Punkte. 135 Punkte sind an einem Renntag bei drei Vorlaufsiegen, dem Final- und dem Grande-Final-Sieg maximal zu erreichen.
Rennstart ist am Samstag, dem 12. September, um 13 Uhr, zuvor stehen Trainingsrunden auf dem Programm.
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