Die neue Ausgabe enthält zahlreiche Themengebieten wie z.B. Auto, Motorsport, Hoteltest’s, Szeneberichte, Termine usw. ist für jeden etwas interessantes dabei. Jetzt auch als E-Magazin.

MFT 242 Inhalt


 

 

Editorial Nr 242

Liebe Leser,

eines der großen Themen unserer Zeit ist die Spaltung unserer Gesellschaft in GUT und BÖSE. Und Böse sind vor allem jene, die nicht der Meinung der Gutmenschen entsprechen.
Klingt brutal und ist es auch. Denn wenn eine „Bürger-Abstimmung” stattfindet, zu der rund 70 Prozent der Bewohner von Lustenau gar nicht gehen, und die restlichen 30 Prozent – von denen rund zehn Prozent sich für die CP-Variante der S18 ausgesprochen haben – von einem großartigen Erfolg sprechen, dann stimmt was nicht.
Das ist eine Klatsche – für die Befürworter der Abstimmung. Es geht aber weiter. Ob die „Tunnelspinne” in Feldkirch oder die Abtreibungsmöglichkeit im LKH Bregenz – Beschlüsse werden nicht respektiert. Da muss sogar um die Sicherheit von Krankenhauspersonal gefürchtet werden!
Das sind nur drei Beispiele, wie eine kleine Zahl an Verhinderer und Rabauken versucht, die Bevölkerung zu manipulieren. Wie eine kleine Zahl von Aktivisten versucht, ihre Ziele und Vorgaben der Bevölkerung aufs Auge zu drücken. Auch wenn dies unter dem „Deckmäntelchen Umweltschutz” geschieht, wie beim Achtal-Radweg.
Und was macht die Politik? „Sie investiert fast alle Energie in symbolisch aufgeladene, aber für die Zukunft des Landes bestenfalls drittrangige Themen”, formuliert es der gebürtige Lustenauer Walter Hämmerle, jetzt Innenpolitikchef der Kleinen Zeitung, in seinem Buch „Die unreife Republik”.
Wir ahnen es schon, die Wahlen 2024 – die von Vorarlberg über Österreich bis zur EU reichen – werden Verwerfungen bringen. Ob das alleine reicht, um der jeweiligen Bevölkerung wieder Zuversicht und Vertrauen in die Politik zu geben, ist fraglich.

Bleiben wir bei Lustenau. Wenn nicht jede (Verhinderungs)Partei ihr eigenes Süppchen kochen würde, könnte es für Vorarlberg ENDLICH eine vernünftige Autobahnanbindung in die Schweiz geben. Davon profitieren würde n icht nur die Rhein-Gemeinde, sondern alle betroffenen Städte und Gemeinden an der Grenze zur Schweiz! Das wünscht sich für 2024 Ihre

MIRIAM SCHEIBLAUER
Leitung der Redaktion
MOTOR Freizeit & Trends


 

Editorial Nr 241

Liebe Leser,

im März wurde in Deutschland eine Umfrage vom Analyseinstitut YouGov durchgeführt. Und: Jeder Zweite bereut den Kauf oder Leasing eines Elektroautos!
Das liegt nicht an den Fahrzeugen, sondern, dass der Anstieg der Energiepreise vielen Menschen Sorgen und finanzielle Ängste bereitet hat. In Frankreich gaben sogar 54 Prozent in der Umfrage an, ihren Elektroautokauf zu bereuen. Die Mehrheit ärgert sich über ihre Kaufentscheidung wegen der gestiegener Betriebskosten.
Es liegt aber nicht nur an den hohen Betriebskosten – Laden zuhause ist noch verhältnismäßig günstig. Wer zuhause lädt, erfährt jedoch den Preis oft erst einige Monate später beim Blick auf die Stromrechnung. Wer eine Solaranlage zu seiner Ladesäule besitzt, kommt da bedeutend besser weg.
An öffentlichen Ladepunkten steht es um die Kosteneinsicht viel schlechter: Die verschiedenen Abrechnungsmodelle je nach Anbieter erschweren Verbrauchern oft einen transparenten Ladevorgang. Dazu kommt, dass eine Ladung im öffentlichen Bereich teils zwischen 40 und 79 Cent pro kWh variiert.
„Wer aber öffentlich laden muss, braucht außerdem meist verschiedene Ladekarten und Apps, oder man ist an einen Anbieter gebunden. Dadurch schränkt sich die Auswahl deutlich ein“, so Max Scherer, CEO von Monta, der die Umfrage durchführte, und weiter: „Es ist ein alarmierendes Signal, dass die Hälfte der Deutschen ihren Autokauf bereut.”

Ist es bei uns besser? Nein. Damit sich ein Elektroauto ökologisch und ökonomisch rentiert, braucht es unkomplizierte, transparente Lösungen für das Laden. Der Ausbau privater Ladeinfrastruktur muss mehr gefördert werden, denn das Laden eines E-Fahrzeuges, mit allem was dazugehört, muss so einfach und kostengünstiger wie Tanken werden,

meint Ihre

MIRIAM SCHEIBLAUER
Leitung der Redaktion
MOTOR Freizeit & Trends


Editorial Nr 240

Liebe Leser,

Experten beraten, ob aus Muttertag und Vatertag nicht der „Elterntag” werden soll. Mein Gott, was für Probleme haben wir! Und was für Experten, an denen auch unsere Regierung schon (ver)zweifelte.
Klar, gerade die Corona-Situation war nicht einfach, aber so viel Mist, wie da rauskam, lässt schon schwere Zweifel an den Experten aufkommen.
Aber war das immer schon so? Ja. Gerade der Club of Rome (ein Zusammenschluss von Experten verschiedener Disziplinen aus mehr als 30 Ländern, er wurde 1968 gegründet) setzte, wie viele andere Experten schon immer, auf ein besonderes Zeichen: Angst.
1970 wurde eine neue Eiszeit propagiert, 1980 war’s der saure Regen. In den 1990er-Jahren wars dann die Ozonschicht, die von den Menschen zerstört wurde, darauf folgte der Jahreswechsel auf 2000 (Millenium), wo die Welt untergehen sollte.
Dann folgte in regelmäßigen Abständen: West-Nil-Virus, SARS, Ebola, Vogel- oder Schweinegrippe und dann sogar das Ende des Maya-Kalenders 2012, wo die Welt wieder mal untergehen sollte. Dazu kamen noch so furchtbare Ereignisse wie Finanz-Crash, Feinstaub und CO2. Heute ist es Erderwärmung und die Klimakrise.

Und weil halt immer schwerere Geschütze aufgefahren werden müssen, sind Fahrbahnkleber, grüngefärbte Gewässer- und Brunnenaktivisten notwendig, damit die Menschheit aufgerüttelt wird und weiter Angst hat.
Ach ja, da wären dann auch noch die Inflation mit hohen Lebensmittelkosten, Wohnungsknappheit, Ukrainekrieg …
Ach ja, die EU sorgt sich um Verkehrs-sicherheit und will amtsärztliche Untersuchungen für Kfz-Lenker ab 70 Jahren. Damit lässt es sich von eigentlichen Problemen des mittlerweile zum Büromonster verkommenen gemeinsamen Marktes ablenken.
Was sind wir für Heldinnen und Helden, dass wir bisher alles überlebt haben,

freut sich Ihre

MIRIAM SCHEIBLAUER
Leitung der Redaktion
MOTOR Freizeit & Trends


Editorial Nr 239

Liebe Leser,

es gibt nichts, was es nicht gibt! So kommt es mir vor, wenn der Deutsche Bundesverkehrsminister Volker Wissing nach dem „Verbrennerverbot” aus Brüssel auf die Barrikaden geht. Nun ist es auch Kanzler Nehammer, der Österreich als Autoland definiert.
Ja klar, die Automobilindustrie ist nicht nur in Deutschland und Österreich eine Schlüsselindustrie, auch aus Italien, Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei tönt es anders. Sei es, dass die Politiker auf die Industriemanager hören oder dass sie selbst erkannt haben, dass sich ein Klimawandel mit den E-Mobilen alleine nicht ausgeht.
Schon Cyril Northcote Parkinson hat vor gut 50 Jahren in seinem „parkinsonschen Gesetz“ die bürokratische Ineffizienz beschrieben. Für die EU gilt dies aktuell wie noch nie. Das sehen mittlerweile auch immer mehr ÖsterreicherInnen. Bereits 38 Prozent finden, dass man der Zukunft außerhalb der EU begegnen könnte, wie eine Eurobarometer-Befragung im Jänner und Februar 2023 ergeben hat.
Noch nie waren die Werte so schlecht, dabei ist die Grundidee gut. Nur, was daraus gemacht wurde, entspricht nicht mehr dem seiner- und derzeitigen Wunsch.
Ja natürlich, da werden oft länderspezifische Probleme auf Brüssel abgeschoben, um den „Schwarzen Peter” loszuwerden. Da ist aber auch viel Unproduktivität und Eigenbrötlerei der 27 Mitgliederstaaten zu verzeichnen.
Eine gemeinsame Politik, z. B. bei Inflation oder Energiekrise, lässt auf sich warten. Jedes Land wurstelt selber an einem Entlastungspaket für die Bürger.
Nur nochmals zur Klarstellung: Wir sind nicht gegen den Klimaschutz. Uns geht es mehr um das Wie!
Alleine wenn wir den Fahrzeug-Altbestand in Europa anschauen, werden wir mit synthetischen Kraftstoffen mehr erreichen als mit dem aktuellen E-Fahrzeugzuwachs.
Und wenn ich die restlichen Kontinente betrachte, dann geht es nur mit e- oder aFuels (siehe auch ab Seite 68).

Erkennt das die EU in Brüssel auch, fragt sich Ihre

MIRIAM SCHEIBLAUER
Leitung der Redaktion
MOTOR Freizeit & Trends


Editorial Nr 238

Liebe Leser,

ich fragte mich schon in der Schule, warum Völker wie die Ägypter, die Inkas, Griechen und Römer untergingen. Jetzt erlebe ich es live – Europa schafft sich ab …
Da wird eine blühende Automobil-Industrie zu Grunde gerichtet, damit man sich von der Gas- und Ölabhängigkeit Russlands in die Abhängigkeit Chinas begeben kann. Da werden ganze Berufsbilder abgeschafft und Produktionsverbote vor allem von der Lobby-EU ausgesprochen. Klar, erst in drei bis fünf Jahren, aber dann umso krasser!
Alternativen werden nur am Rande diskutiert, obwohl selbst mit dem kleinen 1×1 auszurechnen ist, dass sich das mit den E-Autos nicht ausgeht. Auch nicht in Österreich. Geschweige in Afrika, Asien oder Südamerika. Schon die Anzahl der Neu-Fahrzeugzulassungen reicht niemals aus, geschweige vom Strom, der benötigt würde, um die vorgegebenen Ziele zu erreichen.
Auch wenn wir nun Windkraftwerke bauen, dessen Kühlmittel für die Umwelt gefährlicher sind als alle Kraftfahrzeuge zusammen und Atomstrom grün färben – wir haben nicht die Mittel dazu und werden noch abhängiger von Amerika, die uns natürlich ihr teures Fracking-Gas verkaufen. Der Transport mit Schiffen, die pro Fahrt mehr Schwerölabgase in die Luft blasen, als sie Nutzen bringen, bringt nur mehr Kosten für den Verbraucher.
Die Edelmetalle die für e-Mobilität stammten ebenso zum großen Teil aus China wie die Photovoltaik-Module, die nun helfen sollen, die Abhängigkeit vom russischen Gas zu lindern. Es werden also keine Probleme gelöst, sondern neue geschaffen.
Kann das der Weg für 2023 sein?
Unsere Politiker sollten einmal hergehen und die vorhandenen Probleme mit Hausverstand, Gesprächen und Verhandlungen lösen! Und die EU soll einmal für die Menschen da sein, nicht nur für die Bürokratie.

Das wünscht sich für 2023 Ihre

MIRIAM SCHEIBLAUER
Leitung der Redaktion
MOTOR Freizeit & Trends


Editorial Nr 237

Liebe Leser,

und sie bewegt sich doch. Die EU. Und Deutschland. Zumindest was eFuel anbelangt. Ob das mit dem Engpass bei Strom in diesem Winter zusammenhängt oder doch eine bessere Weitsicht eingetreten ist, bleibt uns verschlossen.
Natürlich haben auch die Kritiker recht, die behaupten, wir brauchen den Strom anderweitig. Wohin aber mit dem Strom, wenn nachts die Windräder laufen und Strom nicht mehr in die Leitungen eingespeist werden kann?
Tja, dann… Aber das ist nicht der einzige Weg, der möglich ist. Die Firma Obrist aus Lustenau hat da weitreichendere Pläne, nämlich den Sonnengürtel um den Äquator. Der ist weltweit, das heißt viele Länder kommen in Frage, Strom zu erzeugen und damit eFuel oder aFuel herzustellen.
Damit ist auch eine Anhebung der Lebensqualität z. B. in den Ländern Afrikas verbunden. Denn die Produktion von eFuel bringt Arbeitsplätze und Wertschöpfung in diesen Regionen. Ob dann Öl oder eFuel nach Europa transportiert wird, spielt keine Rolle, denn fast alle Transportmöglichkeiten können benutzt werden.
Ob das eine Rolle für den Klimaschutz spielt? Ja, ganz eindeutig. Denn wir werden die Verbrennungsmotoren noch lange brauchen, gerade z. B. wieder in Afrika. Aber auch die Vielzahl von gebrauchten Fahrzeugen in Europa kann damit relativ einfach und schnell auf „Umweltfreundlichkeit” umgestellt werden. Und darauf kommt
s an …
Bei uns löst man das Problem mit der CO2-Steuer. Immer fest nehmen, den Idioten wird schon klar werden, wer was zu sagen hat. Individuelle Mobilität ist unerwünscht! Danke, Frau Minister, für die zusätzliche Steuer.
Nicht nur Mitbürger, die jetzt schon kaum über die Runden kommen, werden sich’s bis zur Wahl merken,
hofft Ihre

MIRIAM SCHEIBLAUER
Leitung der Redaktion
MOTOR Freizeit & Trends


Editorial Nr 236

Liebe Leser,

im Kampf gegen den Klimawandel setzt Österreich, aber auch die EU nicht auf Technologieoffenheit. Wenn aber Politiker und Staaten entscheiden, welche Technologien sich in zehn oder zwanzig Jahren durchsetzen werden, dann wird das nichts.
Entscheidend wird sein, sich nicht nur vom russischen Erdgas zu lösen, sondern sich nicht wieder in Abhängigkeit zu begeben. China ist momentan der lachende Dritte und wenn nicht bald europäische Unternehmen ihre technologischen Fähigkeiten ausspielen können, wird es auch dabei bleiben.
Man betreibt großartiges Lobbying und streitet sich, anstatt an unserer Zukunft zu arbeiten. Das betrifft nicht nur europäische Angelegenheiten, auch bei uns wird wegen einer Wachtel alles totdiskutiert, von der Bahn-Unterflurtrasse in Bregenz will ich gar nicht erst anfangen.
Wir sehen es ja beim Corona-Management. Sicherlich ein schwieriges Thema, aber so viel Wirrwarr, wie die Politik dabei geschaffen hat, zeigt, dass Hausverstand nicht selbstredend ist. Keine Visionen und immer weniger zukunftsträchtige Investitionen. Dabei sollte die Lebensqualität der Menschen im Mittelpunkt stehen.
Gleichzeitig verstehe ich, dass sich immer weniger qualifizierte Personen der Politik widmen wollen: Unter Dauerbeobachtung, jede Mail und Whatsapp wird auf den Prüfstand gestellt, Krankenstände oder Urlaube und private Entscheidungen werden nicht nur in den sozialen Medien in Frage gestellt. Die Folge kann man seit Jahren beobachten: sinkende Wahlbeteiligungen, die in populistische Wahlerfolge münden. Dieser Trend ist international und hat enorm viel sozialen Sprengstoff.
Wir brauchen wieder Politiker mit Zukunftsvisionen, die agieren, statt nur kurzfristig reagieren,

meint Ihre
MIRIAM SCHEIBLAUER
Leitung der Redaktion
MOTOR Freizeit & Trends


Editorial Nr 235

Liebe Leser,

jetzt braucht Österreich vor allem Unternehmer und Politiker, die stabil auf Kurs bleiben. Nun gut, Letztere gab es weniger, dafür Firmen, die sicher und beständig durch die volatile Zeit navigieren. Diese Beständigkeit vermittelt ArbeitnehmerInnen Sicherheit und Zuversicht.
Für die Politik gilt das weniger: Mit der Novelle der StVO richtet Ministerin Gewessler, – die in der Energiepolitik gerne Unausgegorenes ankündigt – ohne Rücksicht auf die Verkehrssicherheit ein Schlaraffenland für ihre Hardcore-Klientel Radfahrer ein. Mit zahlreichen Bestimmungen schafft sie beste Voraussetzungen, die 2021 bereits erreichten Rekordwerte an Radverkehrsunfällen nochmals in die Höhe zu treiben. Aber das ist nicht alles.  Neben der unglaublichen Inflation, deren Ursache logischerweise auf die enorm gestiegenen Energiekosten und den Ukraine-Krieg geschoben wird, brütet Brüssel einen weiteren Vorschlag zur Entmündigung der Bürger aus: Das EU-Parlament hat ein Ende des Verbrennungsmotors ab 2035 beschlossen. Damit wir gleich Klarheit schaffen, ich bin kein Klimaverweigerer, kein Radfahrer- und kein Elektrofahrzeug-Gegner. Der Hausverstand sagt aber, dass mit Elektroautos alleine ein klimaneutrales Ergebnis nicht zu schaffen ist.
Das Thema e-fuels muss weiter verfolgt werden, denn sie müssen eine entscheidende Rolle beim Betrieb des Fahrzeug-Bestandes spielen. Schließlich bleiben Verbrennungsmotoren, die bis spätestens 2035 in Betrieb gehen, noch bis zu zwei Jahrzehnte im Einsatz. Ein Verbot dieser Fahrzeuge muss verhindert werden, außer es stimmt die hinter der Hand kolportierte Richtline: „Wir wollen keinen umweltfreundlichen Verkehr – wir wollen überhaupt keinen Verkehr mehr.”
Vorbei ist es dann mit der Mobilität für alle!
Weit haben wirs gebracht…,

meint Ihre
MIRIAM SCHEIBLAUER
Leitung der Redaktion
MOTOR Freizeit & Trends