Im Sommer 2025 startete die umfassende Generalerneuerung des traditionsreichen Vermuntwerks in Partenen. Damit wird eine der bedeutendsten technischen Pionierleistungen Vorarlbergs fit für die kommenden Generationen gemacht.

Das Wasserkraftwerk im inneren Montafon, das 1930 als leistungsstärkstes Kraftwerk Österreichs eröffnet wurde, prägt seit fast 100 Jahren die Geschichte erneuerbarer Energien in Vorarlberg. Mit der Modernisierung leistet die illwerke vkw einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen und sicheren Energieversorgung.
Im Zuge der Arbeiten werden die bestehenden Maschinensätze vollständig demontiert und durch zwei hocheffiziente Maschinen ersetzt. Bei der Modernisierung werden zwei 6-düsige horizontale Peltonmaschinen installiert. Weltweit ist nur eine weitere derartige Maschine im Einsatz. Das zeigt einmal mehr die Pionierstellung der illwerke vkw im Bereich der Wasserkraft.
Zudem erfolgt eine komplette Erneuerung der gesamten Kraftwerkstechnik samt Freiluftschaltanlage. Auch das historische Krafthaus wird sensibel renoviert, wobei die Gebäudehülle und die Heizungsanlage energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. In diesem Zuge finden auch im Bereich des Speichers Vermunt umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen an der Sperre und am Einlaufbauwerk statt und es wird ein nachhaltiges Sedimentmanagement etabliert.
Durch die Modernisierung steigt die jährliche Stromproduktion des Vermuntwerks von 270 auf rund 286 Gigawattstunden – zu 100 Prozent sauberer und CO2-freier Strom aus Wasserkraft. Gleichzeitig wird der Wartungsaufwand deutlich reduziert und die Maschinenabwärme künftig für die Beheizung der Gebäude genutzt.
„Mit der Generalerneuerung des Vermuntwerks investieren wir nicht nur in modernste Technologie, sondern auch in die sichere Energiezukunft Vorarlbergs. Damit verbinden wir Fortschritt mit regionaler Verantwortung und setzen ein klares Zeichen für nachhaltige Energieproduktion“, betont illwerke vkw Vorstand Dipl.-Ing. Gerd Wegeler. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 95 Millionen Euro.

Factbox Bauablauf:
• Maschinenhalle: Juli 2025 – Juli 2026
• Schaltanlage: September 2025 – März 2026
• Außen- und Infrastrukturarbeiten: Juni 2025 – Oktober 2026
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