Stellantis stellt globale modulare Fahrzeugarchitektur STLA One vor

Bis 2035 über 2 Millionen Einheiten angestrebt: Von Grund auf modulare Plattform unterstützt diverse Antriebsstränge und Fahrzeugsegmente

Stellantis hat STLA One vorgestellt – eine modulare Fahrzeugarchitektur, die darauf ausgelegt ist, diverse Antriebsstränge und Fahrzeuggrößen zu unterstützen. STLA One wird über eine modulare, skalierbare Architektur mit einheitlichen Schnittstellen verfügen, um die Komplexität zu reduzieren und die Entwicklungsgeschwindigkeit zu steigern. Angestrebt wird dabei eine Steigerung der Kosteneffizienz von 20 Prozent, ermöglicht durch ein von Grund auf modulares Design sowie neue Batterieoptionen.

STLA One unterstützt die Plattformoptimierungsstrategie von Stellantis. Bis 2030 strebt das Unternehmen 50 Prozent des Volumens auf drei globalen Plattformen mit bis zu 70 Prozent Wiederverwendung von Komponenten an. Diese Plattformstrategie soll die Markteinführungszeit verkürzen, die Lieferantenstabilität stärken und die Kosteneffizienz verbessern.
„STLA One ist ein klares Beispiel für eine wirklich modulare Strategie, die uns die Flexibilität einer Multi-Energie-Plattform bietet, ohne Ineffizienzen von einem Antriebssystem zum anderen zu übertragen“, sagte Ned Curic, Chief Engineering and Technology Officer.
STLA One deckt die Segmente B, C und D mit einer neuen modularen Architektur ab, die von Grund auf spezifisch für die jeweilige Energiequelle konzipiert wurde, um die Effizienz für jede Antriebsart von Beginn an zu optimieren. Zudem stellt STLA One einen entscheidenden Schritt im Bestreben von Stellantis dar, im Kostenwettbewerb zu bestehen, die Betriebsabläufe zu vereinfachen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken – und schließt dabei die Kostenlücke zu den führenden Wettbewerbern im europäischen Markt.

Weitere wichtige strategische Vorteile
– Skalierbare Vereinfachung: Fortschrittliche Technologiearchitektur zur Reduzierung der Komplexität bei gleichzeitiger Ausweitung der Marktabdeckung.
– Globale Reichweite: Entwickelt, um mehr als 30 Modelle zu unterstützen und bis 2035 auf mehr als 2 Millionen Einheiten zu wachsen.
– Modulares Design: Modulare Schnittstellen sind so konzipiert, dass sie für jede Art von Energiequelle die bestmögliche Leistung bieten und verschiedene Antriebsstränge unterstützen.

Technologie und Startzeitpunkt
STLA One ist die erste Plattform von Stellantis, die für die Integration von STLA Brain, STLA SmartCockpit und der Steer-by-Wire-Technologie vorgesehen ist. Diese Technologie-Konstellation wird schnellere Rollouts von Funktionen unterstützen und es jeder Stellantis-Marke ermöglichen, das Kundenerlebnis individuell anzupassen und dabei ihre unverwechselbare Identität zu stärken. Stellantis plant, STLA One im Jahr 2027 einzuführen.

Intelligente Batteriestrategie
Skalierung von LFP-Batterien (Lithium-Eisen-Phosphat): Mehr LFP-Batterien zur Unterstützung der Erschwinglichkeit und zur Verringerung der Exposition gegenüber kritischen Rohstoffen.
– „Cell to-Body“-Integration: Batterie in die Fahrzeugstruktur integriert, um Kosten, Gewicht und Komplexität zu reduzieren und die Energieeffizienz zu optimieren.

STLA One wird auch 800-Volt-fähig sein und in der Praxis eine sehr wettbewerbsfähige Ladezeit und ein besseres BEV-Erlebnis (Battery Electric Vehicles) bieten.
Diese intelligente Batteriestrategie soll die BEV-Wirtschaftlichkeit im Laufe der Zeit durch reduzierte Batteriekosten und eine einfachere Integration verbessern.
STLA One ist Teil der Bestrebungen von Stellantis, Hardware und Software auf einem gemeinsamen Technologie-Stack aufeinander abzustimmen. Das modulare Design der Plattform kann dazu beitragen, die Entwicklung zu beschleunigen, die Komplexität zu reduzieren und Skaleneffekte zu erschließen.
Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen und Plänen und unterliegen Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich abweichen.

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