Die neuesten Zahlen des Österreichischen PKW Marktes im März 2021

 Solides 1. Quartal 2021: Pkw-Neuzulassungen nehmen an Fahrt auf; Volkswagen Konzernmarken mit 39,3 Prozent Marktanteil

– Heimischer Automarkt kommt nach den ersten drei Monaten auf 63.522 Pkw-Neuzulassungen; Quartalsergebnis gibt Anlass für Optimismus
Volkswagen Konzernmarken gehören mit 24.981 Neuzulassungen zu den Treibern des Marktes; drei Konzernmarken liegen in der Zulassungsstatistik vorne und acht Konzernmodelle platzieren sich in den Top Ten
„So schwierig und unterschiedlich sich die Situation aktuell für den Handel darstellt, das erste Quartal und die aktuellen Auftragseingänge machen uns zuversichtlich, dass 2021 ein akzeptables Autojahr wird“, sagt Dr. Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg.

Die Corona-Pandemie hat der Automobilbranche in den letzten 12 Monaten viel abverlangt und tiefe Spuren am österreichischen Pkw-Markt hinterlassen. Obwohl das erste Quartal 2021 mit 63.522 Neuzulassungen noch hinter den Ergebnissen der letzten Jahre zurück liegt, lassen sich die ersten Zeichen der Erholung erkennen. Die Corona-bedingten Nachholeffekte, die Investitionsprämie für Unternehmer sowie NoVA-Vorziehkäufe haben den heimischen Automarkt wieder in Bewegung versetzt. Auch die E-Mobilität nimmt immer mehr an Fahrt auf, was sich in der Marktdurchdringung niederschlägt – jede 10. Neuzulassung ist bereits ein rein elektrisches Fahrzeug. Stark nachgefragt sind weiterhin auch Fahrzeuge mit Hybridantrieb (22 Prozent der Neuzulassungen im 1. Quartal).
In der Monatsbetrachtung konnte im März unter Berücksichtigung der wirtschaftlich herausfordernden Gesamtsituation mit regionalen Lockdowns sowie Corona-bedingten Produktions- und Lieferengpässen mit 29.526 Neuzulassungen ebenfalls ein solides Monatsergebnis erzielt werden. „Wir sehen an den Verkäufen, dass die Neuwagen wieder rasant aufholen. Die Zulassungen spiegeln noch nicht die volle Stärke des Marktes wider, aber die auslieferungsstarken Monate des ersten Halbjahrs kommen noch“, sagt Dr. Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg.
„So schwierig und unterschiedlich sich die Situation aktuell für den Handel in Österreich auch darstellt, die Neuzulassungen des ersten Quartals und die hohen Auftragsbestände machen uns zuversichtlich, dass 2021 wieder ein akzeptables Autojahr wird. Einen Gesamtmarkt mit bis zu 290.000 Neuzulassungen sehen wir als realistisch“, ergänzt Hans Peter Schützinger. Voraussetzungen dafür sind „ein Rückgang der COVID-19 Pandemie und eine ausreichende Belieferung“.

Die Volkswagen Konzernmarken im Überblick:
Die Marken des Volkswagen Konzerns konnten das erste Quartal 2021 mit 24.981 Neuzulassungen (+20,4 Prozent) abschließen und einen Marktanteil von 39,3 Prozent erzielen (+1,3 Prozentpunkte). Damit konnte auch in einer herausfordernden wirtschaftlichen Phase die Kraft des umfangreichen Modellportfolios ausgeschöpft werden. Das spiegelt sich auch im Marken- und Modellranking wider. Bei den Marken belegen Volkswagen, Škoda und SEAT wieder die ersten drei Ränge und im Modellranking platzieren sich ein weiteres Mal acht Konzernmodelle in den Top Ten.
Die Marke Volkswagen ist und bleibt die beliebteste Marke des Landes: 10.197 Neuzulassungen im ersten Quartal bedeuten einen Marktanteil von 16,1 Prozent. Mit dem T-Roc (4.), Golf (6.), T-Cross (8.) und Polo (10.) kann Volkswagen insgesamt vier Modelle in die Top Ten einreihen. Mit den neuen, vollelektrischen Modellen ID.3 und ID.4, der gerade erst im März sein Marktdebüt gab, erfreut sich die Marke auch im boomenden Elektro-Segment größter Beliebtheit, perfekt ergänzt durch die Hybrid-Varianten von Golf, Tiguan, Passat, Arteon und Touareg.
Die Marke Škoda festigt mit 5.735 neu zum Verkehr zugelassenen Fahrzeugen den zweiten Platz im Markenranking und hält nach den ersten drei Monaten bei einem Marktanteil von 9 Prozent. Gleichzeitig platziert die tschechische Traditionsmarke mit den Octavia (1.) und Fabia (9.) gleich zwei Modelle in den Top Ten. Mit dem neuen Enyaq iV wird Škoda einen weiteren Imageschub erhalten; der erste rein elektrische SUV der Marke erfreut sich hoher Begehrlichkeit und sieht der in Kürze bevorstehenden Markteinführung bereits mit einem hohen Auftragsbestand entgegen.
Seat (ohne Cupra) sichert sich mit 5.174 Neuzulassungen den 3. Rang in der Markenwertung. Mit 8,1 Prozent Marktanteil übertrifft die Marke mit einem neuen Rekord im ersten Quartal das hohe Niveau des Vorjahres und zählt mit einem Plus von 0,5 Prozentpunkten zu den Gewinnern. Mit Ibiza (5.) und Arona (7.) sind auch zwei Modelle der Spanier ganz vorne bei den beliebtesten Modellen des Landes vertreten. Ateca und Leon runden die ausgewogene Modellpalette ab.
Cupra erschließt für Seat völlig neue Kundenschichten und verzeichnet in den ersten drei Monaten bereits 396 Neuzulassungen, was einem Marktanteil von 0,6 Prozent entspricht. Getragen wird dieser Erfolg vom Formentor, der mit 270 Fahrzeugen mehr als zwei Drittel des Cupra-Volumens stellt.
Die Premiummarke Audi erzielt 3.176 Neuzulassungen und hält bei einem Marktanteil von 5 Prozent, womit die Ingolstädter zu den Marktgewinnern im ersten Quartal zählen (+1 Prozentpunkt). Die aktuellen Liefereinschränkungen bei Audi bilden den guten Verkaufsverlauf noch nicht zur Gänze bei den Neuzulassungen ab. Die am meisten verkauften Audi-Modelle sind der A3, gefolgt von Q3 und Audi e-tron. Mit dem e-tron GT und Q4 e-tron, der Mitte April seine Weltpremiere feiert, bringt die Marke mit den Vier Ringen heuer zwei hochemotionale Elektromodelle auf den Markt.
Die Sportwagenmarke Porsche bewegt sich mit 303 Neuzulassungen (0,5 Prozent Marktanteil) auf hohem Niveau und kam knapp an das Rekordauslieferungsergebnis des Vorjahres heran. Stärkstes Modell der Marke ist der 911, gefolgt vom Cayenne und dem vollelektrischen Taycan, der bereits jede 6. Neuzulassung für sich verbucht.

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1 Kommentar

  1. Jetzt kommt der Hammer Honda 2015 über 55% Eigenzulassungen in Deutschland.
    Eine Schmach für den Handel.
    Es lebe die Dumping Vertriebs Politik.
    Also wer einen Honda kauft im jedem Fall drauf achten das es eine Tageszulassung ist sonst hat man was falsch gemacht und gehört zur Minderheit.

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