Silvretta-Hochalpenstraße: Ziel ist Wiederöffnung 2029

Nach umfassenden Sicherungsarbeiten und einer finalen Bewertung der geologischen Situation, welche in der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrates der illwerke vkw vorgestellt wurde, sollen in den nächsten Monaten die konkreten Maßnahmen für eine sichere Wiederöffnung der Silvretta-Hochalpenstraße geplant werden. Ziel ist es, die Straße vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und der notwendigen Aufsichtsratsbeschlüsse möglichst 2029 wieder für den betrieblichen und den öffentlichen Verkehr zu öffnen. Murereignisse in den Jahren 2024 und 2025 hatten die Passstraße an mehreren Stellen verschüttet. Seither wurden die betroffenen Bereiche intensiv untersucht und Sicherungsmaßnahmen umgesetzt. Zwischen den Kehren 13 und 14 sind die Arbeiten bereits abgeschlossen. Die geologischen Einschätzungen machten jedoch deutlich, dass für eine dauerhafte Öffnung zusätzliche Schutz- und Überwachungsmaßnahmen erforderlich sind. Für die illwerke vkw steht dabei die Sicherheit der Straßenbenutzer:innen an erster Stelle. Mit der Unterstützung durch einen renommierten Universitätsprofessor konnten die geplanten Maßnahmen so weit optimiert werden, dass kleiner dimensionierte Schutzbauten möglich werden. „Dadurch eröffnet sich die Perspektive, die Straße wieder früher zugänglich zu machen“, erklärt DI Gerd Wegeler, Mitglied des Vorstandes der illwerke vkw.
Der zu sichernde Abschnitt erstreckt sich über mehrere Kilometer. Die Maßnahmen müssen auf die jeweilige geologische Situation abgestimmt und durch die zuständigen Behörden genehmigt werden. Weil Arbeiten im Hochgebirge nur während weniger Monate des Jahres möglich sind, bleibt der Zeitplan anspruchsvoll. Die Detailplanung wird derzeit gemeinsam mit externen Fachleuten vorangetrieben.
Sobald belastbare Ergebnisse aus der Detailplanung und den weiteren Abstimmungen vorliegen, plant die illwerke vkw im Frühjahr 2027 die notwendigen Beschlüsse zu fassen und über die nächsten Schritte sowie den Zeitplan zu informieren.

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