Nach einem vielversprechenden dritten freien Training, in dem der Peugeot 9X8 #94 auf nasser Strecke die viertschnellste Zeit fuhr, wurde das Qualifying auf dem Fuji Speedway am Samstagnachmittag aufgrund wechselnder Wetterbedingungen abgesagt. Die beiden Peugeot 9X8 gingen daher am Sonntag von den Plätzen 9 (#93) und 15 (#94) ins 6-Stunden-Rennen von Fuji.
Auf der zum Start noch feuchten Strecke hatten Paul Di Resta (#93) und Loïc Duval (#94), beide auf Slicks der mittleren Mischung, von Beginn an mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. In einer turbulenten Startrunde fiel die #94 auf Platz 17 zurück, auch die #93 verlor mehrere Positionen.
Trotz des schwierigen Starts zeigten beide Peugeot 9X8 schnell ein starkes Tempo. Mit einer Reihe entscheidender Überholmanöver kämpfte sich Paul Di Resta noch vor dem Ende seines Stints zurück in die Top 10. Doch auf Platz 9 liegend endete das Rennen der #93 wegen eines technischen Defekts vorzeitig.
Unterdessen machten Loïc Duval und anschließend Théo Pourchaire mit der #94 weiter Boden gut – trotz einer Fünf-Sekunden-Strafe nach einer Berührung mit einem GT-Fahrzeug. Dank konstanter Rundenzeiten und einer gut umgesetzten Strategie arbeitete sich der Peugeot 9X8 #94 stetig nach vorn und rückte in der Schlussphase an die Top 10 heran.
Weniger als zwei Stunden vor Rennende übernahm Malthe Jakobsen das Steuer und setzte die Aufholjagd fort. Der Däne zeigte schnell das Potenzial des Fahrzeugs und verbesserte sich von Platz 12 auf Platz 7. Nach einer längeren Safety-Car-Phase 45 Minuten vor Schluss setzte Jakobsen zum Schlussspurt an, schloss auf die vorausfahrenden Fahrzeuge auf und sah schließlich als Sechster die Zielflagge.
Mit neun gutgemachten Positionen im Rennverlauf bescherte die Crew des Peugeot 9X8 #94 dem Team Peugeot TotalEnergies das bislang beste Ergebnis der Saison 2026 in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft.
Über das Ergebnis hinaus markierte der Lauf in Japan das Ende eines wichtigen Kapitels für das Team Peugeot TotalEnergies: Das 6-Stunden-Rennen von Fuji war das letzte Rennen von Stoffel Vandoorne für das Team. Der Belgier gehörte dem Programm seit dem Start des Peugeot 9X8 an und hatte maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Fahrzeugs und an den Fortschritten des Teams in der WEC. Das Team Peugeot TotalEnergies dankt ihm herzlich für seine Professionalität, seinen Einsatz und seinen Beitrag zum Projekt und wünscht ihm für die nächste Etappe seiner Karriere viel Erfolg.
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