Die Erfolgsserie des ZM-Racing Teams hält an. Nach den Staatsmeister-Titeln von Hermann Neubauer und Christoph Zellhofer in der heimischen Rallye- Meisterschaft, sowie dem Sieg in der Teamwertung starteten die beiden Piloten auch bei der zur Austrian Rallye Challenge zählenden Toyota Keusch-Grasl Rallye in Mörtersdorf, nahe dem niederösterreichischen Horn.
ORM-Staatsmeister Hermann Neubauer war diesmal mit Claudia Maier unterwegs, da die Stand-Beifahrerin und ebenfalls Meisterin Ursula Gassner aus privaten Gründen verhindert war. Gleich geblieben ist hingegen der fahrbare Untersatz mit dem Toyota GR Yaris Rally2 des ZM-Racing Teams. Neubauer beherrschte die Rallye nach Belieben und feierte gleichzeitig mit dem Gewinn aller acht Sonderprüfungen, einen überlegenen Start-Ziel Sieg Dazu der strahlende Sieger:“ Für mich war dieser Start bei der Rallye gleichzeitig ein Dankeschön für die Unterstützung von Toyota Keusch und dem heimischen Importeur Toyota Österreich. Claudia und ich haben uns sehr wohl gefühlt, es war ein echtes Vergnügen den vielen Zuschauern zu zeigen, wie schön der Rallyesport sein kann. Wir hatten keinerlei Schwierigkeiten und wurden vom ZM-Racing Team in gewohnter Art und Weise, technisch und taktisch sehr gut betreut. Für mich war dieser Sieg auch eine gute Vorbereitung für unseren Start bei der 3-Städte Rallye Anfang Oktober in Deutschland, da wollen wir ebenfalls im Spitzenfeld mit dabei sein.“
Ebenfalls gut in Form zeigte sich Christoph Zellhofer mit seiner Co-Pilotin Anna Maria Seidl aus Deutschland. Hier gab es ebenfalls eine kleine Umstellung. Nicht das Staatsmeister-Auto Suzuki Swift ZMX kam zum Einsatz, sondern wieder ein Ford Fiesta Rally2, mit dem der 30-jährige Juniorchef des Autohauses Zellhofer heuer noch zweimal unterwegs sein wird: Ich habe vor ebenfalls bei der 3-Städte Rallye in Deutschland zu starten und dann zum Abschluss bei der Herbst-Rallye in Dobersberg. Hier bei der Toyota Keusch Rallye lief es von Beginn an relativ gut, später konnte ich mich auch etwas steigern. Leider verzeichnete ich auf der Sonderprüfung 3 einen Dreher, wobei der Motor abgestorben ist und ich wertvolle Zeit liegen gelassen habe. Schade, sonst hätte ich die gute Chance gehabt, um einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung zu kämpfen. Daher ist für mich zukünftig jeder Meter in einem Formel 2 Boliden sehr wichtig.“
Detaillierte Ergebnisse findet man unter www.rallyedaten.at/sporttimer/rallye/2026/
Toyota Keusch Grasl Rallye Horn, Endstand nach 8 Sonderprüfungen
| Platz | Team | Nation | Fahrzeug | Zeit |
| 1. | Hermann Neubauer / Claudia Maier | A/A | Toyota GR Yaris Rally2 | 45:28,8 Min |
| 2. | Raimund Baumschlager / Thomas Zeltner | A/A | Skoda Fabia RS Rally2 | +1:07,4 Min |
| 3. | Daniel Mayer / Jürgen Klinger | A/A | Citroen C3 Rally2 | +1:12,4 Min |
| 4. | Christoph Zellhofer / Anna Maria Seidl | A/D | Ford Fiesta Rally2 | +2:02,8 Min |
| 5. | Martin Kalteis / Markus Zemanek | A/A | Mitsubishi Lancer Evo VII | +2:43,7 Min |
| 6. | Luca Waldherr / Jakob Ruhsam | A/A | Opel Corsa Rally4 | +3:15,3 Min |
| 7. | Wolfgang Schmollngruber / Gerald Winter | A/A | Ford Fiesta Proto | +3:48,6 Min |
| 9. | Simon Seiberl / Rebeka Kobal | A/SLO | Peugeot 208 Rally4 | +3:59,0 Min |
| 10. | Riccardo Holzer / Christoph Fischer | A/A | Opel Corsa Rally4 | +4:03,5 Min |
| 8. | Tibor Erdi jr. / Istvan Kerek | H/H | Ford Sierra Cosworth | +4:16,8 Min |
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