Rund 62 Lehrlinge aus ganz Österreich traten am vergangenen Wochenende beim Bundeslehrlingswettbewerb der Metalltechnik in Vorarlberg in sechs Berufsgruppen gegeneinander an. Die Vorarlberger Teilnehmer überzeugten mit mehreren Spitzenplatzierungen.
Rund 62 Metalltechnik-Lehrlinge aus ganz Österreich stellten am Freitag und Samstag beim Bundeslehrlingswettbewerb in Vorarlberg ihr fachliches und praktisches Können unter Beweis. Die Wettbewerbe fanden in der Landesberufsschule Bregenz 2 sowie für die Schmiedetechnik an der HTL-Bregenz statt. Den Abschluss bildete die Siegerehrung bei der Fahrzeugbau Wohlgenannt GmbH in Dornbirn.
Leistungsschau der Metalltechnik
Der Bundeslehrlingswettbewerb ist eine Leistungsschau für die Branche. „Eine starke Metalltechnik braucht gut ausgebildete Fachkräfte. Der Bundeslehrlingswettbewerb zeigt, wie viel Know-how, Präzision und Engagement in unserer dualen Ausbildung steckt. Die Leistungen der jungen Metalltechnikerinnen und Metalltechniker machen deutlich, wie wichtig es ist, Fachkräfte gezielt auszubilden und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr Können unter Beweis zu stellen“, betont Bundesinnungsmeister Harald Schinnerl.
Die heimische Metalltechnik reicht von großen Industriebetrieben bis zu kleinen, spezialisierten Fachbetrieben. Der Wettbewerb machte diese Vielfalt und die Qualität der Ausbildung sichtbar. Für Innungsmeister Wolfgang Rusch ist der Wettbewerb deshalb auch ein Schaufenster für die Leistungsfähigkeit der heimischen Metalltechnik: „Der Bundeslehrlingswettbewerb ist ein wichtiges Branchenereignis für die Metalltechnik in Vorarlberg. Er zeigt, auf welch hohem Niveau unsere jungen Fachkräfte ausgebildet werden und was sie bereits leisten können.“
Präzision und technisches Verständnis gefragt
Bei den Wettbewerbsarbeiten mussten die Lehrlinge ihre fachlichen Kenntnisse und handwerklichen Fertigkeiten unter Zeitdruck und mit hoher Genauigkeit einsetzen. Je nach Berufsgruppe waren unterschiedliche Werkzeuge, Maschinen und Fertigungstechniken gefragt. Wettbewerbsleiter Christian Summer bestätigte, worauf es in der Praxis ankommt: „Metalltechnik ist viel mehr als klassisches Handwerk – die Lehrlinge brauchen technisches Verständnis, Genauigkeit und ein gutes Gefühl für Material und Maschinen. Beim Wettbewerb mussten sie zeigen, dass sie das auch unter Zeitdruck beherrschen. So wird unmittelbar sichtbar, was sie in ihrer Ausbildung gelernt haben und praktisch umsetzen können.“
Die Sieger des Bundeslehrlingswettbewerbs 2026
Stahlbau- und Schweißtechnik
1. Platz: Felix Schmidseder – Oberösterreich
2. Platz: Fabio Moser – Vorarlberg
3. Platz: Nikolas Tödling – Steiermark
Metallbau- und Blechtechnik
1. Platz: Florian Feuerstein – Vorarlberg
2. Platz: Maiko Potnik – Steiermark
3. Platz: Alexander Giefing – Burgenland
Fahrzeugbautechnik
1. Platz: Felix Mackinger – Salzburg
2. Platz: Kilian Domberger – Oberösterreich
3. Platz: Christoph Zenz – Tirol
Land- und Baumaschinentechnik
1. Platz: Marcel Albrecht – Vorarlberg
2. Platz: Pius Blum – Vorarlberg
3. Platz: Kevin Deutsch – Steiermark
Maschinenbau-, Werkzeugbau- und Zerspanungstechnik
1. Platz: Michael Lang – Oberösterreich
2. Platz: Emanuel Holzknecht – Vorarlberg
3. Platz: Alexander Raidel – Oberösterreich
Schmiedetechnik
1. Platz: Max Huber – Kärnten
2. Platz: Laurin Ertl – Vorarlberg
3. Platz: Dominic Braunstein – Steiermark
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