Mathias Lauda startet in der Interwetten Sports Car Challenge

Dem Promotor der Interwetten Sports Car Challenge (SCC), die vor dreißig Jahren vom inzwischen verstorbenen Rennstallbesitzer Walter Pedrazza ins Leben gerufen wurde, ist ein beachtlicher Coup gelungen.Mit Unterstützung von Seriensponsor Interwetten und des letzten österreichischen Formel-1-Piloten Christian Klien konnte Emanuel Pedrazza, der seine Rennwagenschmiede in Hard (Vorarlberg) betreibt, einen weiteren prominenten Namen für die Serie gewinnen. Neben Klien wird auch Mathias Lauda, Sohn des dreifachen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda, als Gaststarter bei den Red Bull Ring Classics 2026 Ende August in der Interwetten Sports Car Challenge an den Start gehen.
Die Verpflichtung von Mathias Lauda verspricht der traditionsreichen Rennserie zusätzliche Aufmerksamkeit und dürfte der Interwetten Sports Car Challenge einen weiteren bedeutenden Bekanntheitsschub verleihen.
Zustande gekommen ist der Deal über Seriensponsor Interwetten und Christian Klien. Lauda und Klien bilden seit Jahren ein Team und sind fixer Bestandteil bei ServusTV als Formel-1-Experten. Bei einem gemeinsamen Schnitzelessen am Formel-1-Wochenende in Spielberg sprach Klien, der selbst bereits Rennen in der Serie bestritten hat, Mathias Lauda auf eine Teilnahme an und brachte ihn damit ins Grübeln. Der begeisterte Surfer, der auf Bali eine Surfschule betreibt, sagte schließlich seine Teilnahme zu und der Name Lauda ist somit an der Rennstrecke zurück, wenn auch nur für ein Gaststart.
Mathias Lauda, der zweitälteste Sohn der österreichischen Motorsportlegende Niki Lauda, ist seit 2018 keine Rennen mehr gefahren. Durch seine Einsätze in der DTM sowie bei Langstreckenrennen der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft bringt er jedoch die notwendige Erfahrung im Prototypensport mit.
Im Rahmen der Legenden-Parade beim Formel-1-Wochenende in Spielberg steuerte er bereits mehrfach einen Ferrari, mit dem sein Vater einst in der Formel-1-Weltmeisterschaft an den Start gegangen war, über den Grand-Prix-Kurs. Nun nimmt Lauda jedoch erstmals in einem Sportprototyp aus dem Hause Pedrazza Platz. Er wird einen PRC WPR66 pilotieren, dessen 3,5-Liter-Ford-Cosworth-Motor für den nötigen Vortrieb sorgt. Im baugleichen Schwesterfahrzeug sitzt Christian Klien, wodurch gleiche Voraussetzungen für beide Piloten geschaffen sein dürften.
Das Duell der beiden österreichischen Rennfahrer verspricht jedenfalls Hochspannung – aus Freunden werden auf der Rennstrecke für kurze Zeit direkte Konkurrenten.
Für Christian Klien ist die Verpflichtung von Mathias Lauda ein „Servus TV-Experten Duell auf dieser Wunderschönen Anlage in Spielberg, die gesamte Formel 1 liebt es hierher zu kommen. Am Papier schaut die Strecke relativ simpel aus, aber sie ist es nicht – für mich auch eine Heimstrecke, leider ging es sich in der Formel 1 nie aus hier zu fahren für mich“.
Für Freunde des klassischen Rennsports ist die Veranstaltung am 29. und 30. August auf der Grand-Prix-Strecke in Spielberg ein absolutes Muss. Wer den Red Bull Ring kennt – oder besser gesagt die Menschen, die mit großem Engagement hinter dieser einzigartigen Rennstrecke stehen – wird die Reise in die Steiermark garantiert nicht bereuen.
Der Red Bull Ring steht seit Jahren für Motorsport auf höchstem Niveau. Die Besucher schätzen die hervorragend gepflegte Anlage, die besondere Atmosphäre und das abwechslungsreiche Rahmenprogramm. Vor allem aber wird erstklassiger Motorsport geboten. Mit Karl Wendlinger und Ring-Botschafter Helmut Marko sind zudem zwei, nebst vielen anderen, prominente Persönlichkeiten vor Ort, die dieser Veranstaltung zusätzlichen Glanz verleihen.

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