Liechtenstein gehört wie Monaco, Malta, Andorra oder Singapur zu den rund 50 Klein- und Mikrostaaten weltweit. Es ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage. Doch nicht nur seine politische Struktur macht Liechtenstein interessant. Der Fürst von Liechtenstein gilt als einer der mächtigsten Monarchen Europas, denn er ist mit einem Vetorecht ausgestattet und kann Gesetze beeinspruchen. Definitiv ist er der reichste Monarch Europas.

Die Staatskasse Liechtensteins ist prall gefüllt, als einer der wenigen Staaten weltweit hat Liechtenstein keine Staatsschulden. Die dichte Industrialisierung – sogar ein Weltkonzern ist darunter –, die zahlreichen Banken, Treuhandbüros und Vermögensverwaltungen tragen zum Wohlstand bei. 2004 hat Fürst Hans-Adam II. die Regierungsgeschäfte an seinen Sohn Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein übertragen. Seit 2025 lenken zwei Frauen, Regierungschefin Brigitte Haas und ihre Stellvertreterin, Außenministerin Sabine Monauni, die politischen Geschicke des Landes, das das Frauenstimmrecht erst 1984 – als letztes Land in Europa – eingeführt hat. Eine Fristenlösung wie in Österreich gibt es bis heute nicht. All diese Aspekte behandelt die TV-Dokumentation des ORF Vorarlberg und fragt zudem: Wie lebt es sich in einem Land, das nur elf Gemeinden und knapp 42.000 Einwohnende hat, wo fast jeder jeden kennt?
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