Der Amerikaner Ugo Ugochukwu und der Japaner Taito Kato waren die Schnellsten des zweitägigen Tests der FIA Formel 3 auf dem österreichischen Red Bull Ring. Im F3-Cockpit debütierte dort der CEZ F4-Meister Gino Trappa.

Während die F2 in Kanada Rennen fährt, hat die FIA für die 30 Fahrer der Formel-3-Meisterschaft einen zweitägigen Test in Spielberg angesetzt. Um Punkte wird dort bekanntlich im Rahmen des F1-Grand-Prix Ende Juni gefahren. Damit überbrückte man die erzwungene Pause bis zum Rennen in Monaco. Am Mittwoch war der erfahrene Schwarze Ugo Ugochukwu Schnellster. Der New Yorker vom Team Campos war schneller als der Finne Tuukka Taponen (MP) und der Neuling der Meisterschaft, Freddie Slater (Trident). Gleich 20 Autos drängten sich dabei innerhalb einer Sekunde.
Am Donnerstagvormittag wurde etwas schneller gefahren, und es war der Japaner Taito Kato, der mit einer Zeit von 1:20,297s die schnellste Zeit des gesamten Tests erzielte. Er war nur um 2 Hundertstelsekunden schneller als der Brite Louis Sharp, dem mit nur einer weiteren Hundertstelsekunde Abstand der Däne Noah Stromsted folgte.
Diesmal hatte auch der 28. der Zeitliste, der Argentinier Gino Trappa, einen Abstand von weniger als einer einzigen Sekunde. Und gerade aus der Sicht dieses Fahrers war der Test besonders interessant: Er ist der amtierende CEZ Formel 4-Champion, die 2025 auf dieser Strecke gleich 6 Rennen ausgetragen hat. Trappa durfte kurzfristig im Team Rodin einspringen und konnte so erkennen, welch großer Schritt das war: Erst am Donnerstagnachmittag konnte er sich mit der 3. Zeit unter die Schnellsten einreihen – allerdings fuhr man nun allgemein langsamer, weil an der Rennabstimmung gearbeitet wurde.
Die top6 am Mittwoch:
1. Ugo Ugochukwu, Campos 1:20,368s
2. Tuukka Paaponen, MP 1:20,441s
3. Noah Stromsted, Trident 1:20,451s
4. Freddie Slater, Trident 1:20,499s
5. Brando Badoer, Rodin 1:20,675s
6. Brad Benavides, AIX 1:21,749s
Die top6 am Donnerstag:
1. Taito Kato, ART 1:20,297s
2. Louis Sharp, Prema 1:20,322s
3. Noah Stromsted, Trident 1:20,336s
4. Tuukka Taponen, MP 1:20,411s
5. Freddie Slater, Trident 1:20,427s
6. Pedro Clerot, Rodin 1:21,495s
Text und Foto: Roman Klemm
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