Österr. Automobil-Bergmeisterschaft in Skradin (Kroatien)

Gesamtsieg für Christoph Lampert

Der zweite Lauf zur österreichischen Automobil Bergmeisterschaft wurde in Kroatien ausgetragen und vom Feldkircher Christoph Lampert (44) dominiert. Die weite Anreise zum „20. Nagrada Grada Skradin“ hat sich gelohnt.

In der malerischen Kulisse unweit der Adria und der Krka Wasserfälle in einer unwirklichen Landschaft zeigte der Nofler seine Stärke. Das Training am Samstag fand vorwiegend im nassen statt, aber der Sonntag zeigt sich das Wetter von seiner besten Seite. Lampert lieferte die perfekte Perfomance auf der 3387 Meter langen Strecke und stellte schon im ersten Durchgang die Bestzeit auf aller 143 gewerteten Teilnehmer. Obwohl der Streckenbelag rutschig und grob war und nicht einfach zufahren mit dem französischen Sport-Prototyp Nova NP01-2C Honda Turbo, war der zweite Durchgang der Erfolg zum Gesamtsieg, mit einem Tick von 0,3sek. schneller als der Erste Rennlauf. Somit hatte er mit der Startnummer drei mehr Glück, wie der vierfach Formel 1 Weltmeister Max Verstappen, der mit der gleichen Startnummer beim 24-Stunden Rennen am Nürburgring in Führung liegend ausgefallen ist.
Auf die Frage wie es sich anfühlt den Gesamtsieg eingefahren zu haben, antwortet Christoph Lampert: „Ich bin sehr erfreut über diesen Sieg, denn die Strecke war alles andere als einfach zu fahren, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussah, aber ich könnte mich daran gewöhnen“. Die nächste Gelegenheit gibt es beim Bergrennen Ecce Homo (CZE) am 7. Juni in Sternberk. Hier könnte Lampert an die Erfolge früherer heimischer Rennfahrer anknüpfen. Das bekannte Bergrennen wurde schon 1923 (?!) vom Mellauer Hermann Rützler (†1960) auf Steyr gewonnen und der 2024 verstorbene Walter Pedrazza, hat sich 1982 mit dem Formel 2 in die Siegerliste eintragen lassen.

Text: Manfred Noger     Fotos: Privat

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