Museum des Wandels: „Der Fotograf Christian Stuppner – Photoshop statt Dunkelkammer“

Vernissage zur Eröffnung der Ausstellung am 19. März 2026 im AK Foyer

Die neue Ausstellung im Museum des Wandels zeigt den Werdegang des Fotografen Christian Stuppner. Bei der Vernissage am 19. März 2026 erzählt er davon, wie sich der Beruf über die Jahrzehnte gewandelt hat – immer und immer wieder.

Die 14. Ausstellung im Museum des Wandels zeichnet Christian Stuppners Weg vom analogen Handwerk in der Dunkelkammer über die Einführung der digitalen Bildbearbeitung bis hin zur Gestaltung kompletter Zeitungsseiten am Bildschirm. Nach seiner Lehre als Fotograf in Tirol begann Stuppner im Vorarlberger Medienhaus in der Schwarz-Weiß-Dunkelkammer – und stand wenige Jahre später vor den ersten Macintosh-Computern, auf denen Photoshop lief. Die Anleitungen waren auf Englisch, das Jahr war 1990, und ein Handbuch gab es nicht. Stuppner und seine Kollegen arbeiteten nach dem Prinzip: ausprobieren, lernen, weitermachen. Er beschreibt diese Zeit bis heute als eine der spannendsten seines Berufslebens.
Was passiert, wenn eine Technologie innerhalb weniger Jahre einen ganzen Beruf auf den Kopf stellt? Christian Stuppner hat das nicht einmal, sondern mehrfach erlebt – und erzählt davon bei der Vernissage am 19. März. Kuratorin Dr. Michaela Feurstein-Prasser spricht mit ihm über sein Leben und eine Branche, die sich so rasant entwickelt hat wie kaum eine andere.
Vernissage:
Donnerstag, 19. März 2026, 19:00 Uhr
AK Foyer, Widnau 4, 6800 Feldkirch

Anmeldung zur Vernissage unter schaffarei.at

Kurz-Infos:
Titel:
Museum des Wandels: „Der Fotograf Christian Stuppner – Photoshop statt Dunkelkammer“
Vernissage: Donnerstag, 19. März, 19:00 Uhr, AK Foyer, Widnau 4, 6800 Feldkirch
Anmeldung zur Vernissage unter schaffarei.at. Der Besuch der Ausstellung ist ohne Anmeldung möglich.

Über das Museum des Wandels
In den letzten 150 Jahren hat sich die Arbeitswelt stark verändert. Unser Arbeitsalltag ist wesentlich schneller geworden. Technische Errungenschaften haben viele Arbeitsschritte erleichtert, jedoch auch zahlreiche Berufe überflüssig gemacht. Wer kennt sie heute noch, die Blaudrucker oder Weißnäherinnen, die Buchstabengießer oder Laternenanzünder, die Weichensteller oder Aufzugführer?
Im Foyer der Arbeiterkammer zeigt das Museum des Wandels, wie sich diese Veränderungen auf einzelne Menschen ausgewirkt haben. Regelmäßig porträtiert die Schaffarei anhand zweier Objekte und eines Interviews ein individuelles Arbeitsleben. Mit der Zeit werden diese Geschichten ein digitales Museum des Wandels bilden.

Über die Schaffarei
Die Schaffarei in Feldkirch ist ein Projekt der AK Vorarlberg. Sie ist ein Treffpunkt für alle, die sich mit der Arbeitskultur von gestern, heute und morgen auseinandersetzen wollen. In Events, Konzerten, Vorträgen und Diskussionen sowie Aus- und Weiterbildungsangeboten bietet die Schaffarei Raum, Zeit und Formate zum Austausch, für persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Betrachtungen zum Thema Arbeit.

Die Kuratorin: Dr. Michaela Feurstein-Prasser
Michaela Feurstein-Prasser lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Romanistik und Geschichte und promovierte über französische Besatzungspolitik in Österreich nach 1945. Von 1993 bis 2010 arbeitete sie im Jüdischen Museum Wien in verschiedenen Funktionen, zunächst als Leiterin der Vermittlungsabteilung, dann als Kuratorin.
Seit 2011 ist sie freie Kuratorin und Kulturvermittlerin, teilweise in der Arbeitsgemeinschaft xhibit.at gemeinsam mit Felicitas Heimann-Jelinek. Sie ist Programmkoordinatorin des Curatorial Education Programme der Association of European Jewish Museums, hat zahlreiche Ausstellungen kuratiert, etwa für das Jüdische Museum Hohenems, für das Jüdische Museum Frankfurt und das Wien Museum. Publikationen veröffentlichte sie unter anderem zur französischen Besatzungspolitik und zur jüdischen Geschichte Österreichs.

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