Knobloch/Fürst kämpfen bei der „Land der 1000 Hügel Rallye“ um den Meistertitel

Titelentscheidung vertagt

Am 28. & 29. August ist im Rahmen der „OBM Land der 1000 Hügel Rallye“ alles für ein spannendes ORM-Finale angerichtet. Drei Top Teams in drei unterschiedlichen Rally2-Fahrzeugen (Toyota, Citroen & Hyundai) kämpfen um den Staatsmeistertitel der TEC7-ORM, in der TEC7 ORM2 haben noch zwei Teams Titelchancen. Zwar kann das Duo Knobloch/Fürst (Renault Clio Rally3) nach dem Ausfall in Weiz den Meistertitel aus eigener Kraft nicht mehr gewinnen, dennoch muss auch das Duo Zellhofer/Seidl (Suzuki Swift ZMX) im Falle eines Siegs von Knobloch/Fürst zumindest unter den Top vier der ORM2-Teams ins Ziel kommen, um den Meistertitel feiern zu können.Nach einer starken Vorstellung in Weiz, wo das Duo Günther Knobloch und Erik Fürst in dem von Gassner Motorsport eingesetzten Renault Clio Rally3 lange auf „Titel-Kurs“ lag (das Team crashte drei Prüfungen vor Schluss am Gollersattel mit rund 16 Sekunden Vorsprung spektakulär aus der Rallye) sah es nach dem Ausfall zunächst nach einem vorzeitigen Saisonende aus. Der Clio war ramponiert und die Titelchance für Knobloch/Fürst nur noch theoretischer Natur. Selbst ein Sieg in der ORM2-Wertung mit Gewinn der Powerstage reichen dem Grazer nicht für den Titel. Abhängig von dem Powerstage-Ergebnis reicht dem Duo Zellhofer/Seidl bei einem Sieg von Knobloch/Fürst beim Finale hingegen entweder Rang drei oder Rang vier für einen Titelgewinn. Demzufolge legt der Grazer nach seiner Entscheidung zum Start beim Finale seinen Einsatz auch an – denn der Vizemeistertitel in der TEC7 ORM2 (der Staatsmeisterschaft für seriennahe Allradfahrzeuge) ist dem Team bereits jetzt sicher.
Günther Knobloch: „Die Saison 2026 war für uns – abgesehen von dem Crash in Weiz – eine sehr erfolgreiche Saison. Daher freut es mich, dass wir dank der großartigen Unterstützung unserer Sponsoren, allen voran Hauptsponsor GRAPOS sowie auch HALEK und Gassner Motorsport, nun doch beim Finale am Start stehen können. Den Vize-Meistertitel kann uns niemand mehr nehmen, und obwohl unsere Titelchancen eher theoretischer Natur sind, sprachen letztlich viele Faktoren für einen Start. Nachdem die Titel in der TEC7 HRM und TEC7 ORM3 bereits in Weiz vergeben wurden, haben sich sowohl die Staatsmeisterschaft als auch die „OBM Land der 1000 Hügel Rallye“ eine Titelentscheidung in der TEC7 ORM2 zwischen Christoph und mir „on Stage“ verdient. Dass Roland Stengg nach seinem Startverzicht in Weiz und Maximilian Lichtenegger nach zwei Unfällen aus dem Titelrennen waren ist schade, wir hatten heuer viele tolle Fights. Durch unseren Start lebt die Titelchance für uns weiter und die Ausgangslage hat zudem ihren ganz eigenen Charme: Wir müssen nicht von der ersten Sekunde an voll attackieren, da uns ein Sieg gegen Christoph ohnehin nicht reicht. Nach dem Unfall in Weiz kommt mir das – zum wieder ein-grooven – gar nicht ungelegen. Fest steht zudem – auch unsere Gegner dürfen sich keinen groben Schnitzer erlauben. Wie schnell ein Ausrutscher oder ein Reifenschaden alles verändern kann, wissen wir aus eigener Erfahrung nur zu gut. Wir freuen uns auf die Rallye und auch darauf, gemeinsam mit der österreichischen Rallyeszene Samstagabend unsere erfolgreiche Saison 2026 zu feiern. Für mich ist das in Sachen feiern ohnehin das perfekte Warm-up: Eine Woche später steht mein 50. Geburtstag an.“
Nach dem 3. Platz bei der Jänner-Rallye, einem Sieg im Rebenland und Rang zwei im Lavanttal und bei der ET-König Rallye im Murtal steht somit diesmal eine weitere Podiumsplatzierung in der TEC7 ORM2 und die Zielankunft im Fokus des Teams.

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