Grand Prix de Monaco Historique

Österreichische Abenteuer im Fürstentum

Das mit großer Wahrscheinlichkeit beste historische Event Europas, der Grand Prix de Monaco Historique blieb nicht ohne österreichische Beteiligung. Tom Schlereth und Jürgen Boden nahmen die finanziell, materiell, fahrerisch und physisch sehr anspruchsvolle Aufgabe auf sich und stellten sich der starken internationale Konkurrenz. So haben sie sich geschlagen.

Das älteste Fahrzeug im österreichischen Besitz setzte Thomas Schlereth ein: Den problematischen allrad-betriebenen Ferguson P99 aus 1960, den früher auch Sir Stirling Moss fuhr. Er qualifizierte sich für das Rennen um die Trophäe von Juan Manuel Fangio (Frontmotor-Fahrzeuge gebaut bis 1961) kompetent als 11. und kam am Sonntag als neunter unter den top10 im Ziel an. Auf den Sieger Mark Shaw (Scarab F1) verlor Schlereth nur eine Minute.     Gleich zwei kostbare Ferraris setzte Jürgen Boden ein. In der Klasse um den Jackie-Stewart-Pokal (3liter-F1 der Jahrgänge 1966 bis 1972) fuhr er seinen ex-Jacky-Ickx Ferrari 312B2 von 1971. Nachdem er an der Qualifikation nicht teilnehmen konnte, beendete er das Rennen als guter Neunter, eine Runde hinter dem überragenden Sieger Michael Lyons aus England (Surtees TS9). Sein zweites Auto, einen ikonischen Ferrari T5, mit dem sich der unvergessliche Gilles Villeneuve 1980 abmühte, setzte Boden in der „Villeneuve-Klasse“ ein, wo Fahrzeuge der Baujahre 1977-1980 zugelassen waren. Unter den 26 Teilnehmern qualifizierte Boden seinen 12zylinder als 21. Am Sonntag konnte er sich auf Platz 17 verbessern und brachte den Ferrari eine Runde hinter dem Sieger (Lyons, diesmal im Hesketh 308E) unbeschadet ins Ziel.

Text und Foto: Roman Klemm

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