Ferrari hat heute den neuen Ferrari Amalfi enthüllt: ein 2+-Coupé mit V8-Front-Mittelmotor. Der Ferrari Amalfi ersetzt im Portfolio des Cavallino Rampante den Ferrari Roma und definiert dabei den Begriff moderner Sportlichkeit neu, indem er hohe Leistung, Vielseitigkeit und raffinierte Ästhetik harmonisch in Einklang bringt. Das neue Coupé wurde für all jene entwickelt, die sportliches Fahren genießen möchten, ohne auf Komfort und Stil zu verzichten. Daher besticht der Amalfi durch eine faszinierende Balance aus Adrenalin und Alltagstauglichkeit.

Das Design des neuen Modells ist fließend und minimalistisch gehalten – die skulpturalen Volumen und klaren Oberflächen vermitteln Modernität und Dynamik. Die Fahrzeugfront wird von einem großen Lufteinlass und einer langen, formschön modellierten Motorhaube dominiert, unter der ein 471 kW/640 PS starker V8-Turbo steckt. Am Heck des Amalfi trägt ein integrierter aktiver Spoiler zur Stabilität bei hoher Geschwindigkeit bei, während Schmiederäder und Karbon-Details die sportlich-elegante Ästhetik komplettieren.
Im Innenraum präsentiert das Modell ein Doppelcockpit-Layout sowie ein neues Lenkraddesign samt physischer Tasten und der Rückkehr des legendären Startknopfs. Das integrierte zentrale Display und die ergonomisch günstigen Bedienelemente erlauben eine intuitive Interaktion mit dem Modell – selbst bei dynamischer Fahrt. Der großzügige Einsatz von Karbon und Kontrastnähten verleiht dem Interieur besondere Exklusivität. Die 2+-Konfiguration ermöglicht eine temporäre Nutzung der Rücksitze, was die Funktionalität des Modells deutlich erhöht, das Gepäckvolumen vergrößert und Ausflüge mit Kindern ermöglicht.
Herzstück des Amalfi ist ein weiterentwickelter Twin-Turbo-V8 aus der preisgekrönten F154-Familie, der dank neuer Turbolader-Kalibrierungen 471 kW bzw. 640 PS liefert. Das vielgelobte Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe sorgt für ebenso schnelle wie sanfte Gangwechsel. Die Leistungsdaten sind beeindruckend: Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,3 Sekunden, von 0 auf 200 km/h in 9,0 Sekunden – und dies bei einem Leistungsgewicht von 2,29 kg/PS, dem Bestwert in dieser Klasse.
Die Fahrdynamik wurde in vielfacher Hinsicht optimiert: etwa durch die Einführung eines Brake-by-Wire-Systems, durch den für alle Oberflächen und Bedingungen angepassten ABS Evo-Controller und das für ein noch präziseres und progressiveres Ansprechen neu kalibrierte Lenkgetriebe. Die aktive Aerodynamik mit dem neuen integrierten Heckflügel bürgt für Stabilität unter allen Fahrbedingungen und in sämtlichen Manettino-Positionen und trägt dadurch zu maximaler Dynamik bei.
Der Amalfi vereint die neuesten Ferrari Technologien: Das Infotainmentsystem ist vollständig vernetzt und verfügt serienmäßig über Apple CarPlay und Android Auto sowie die Möglichkeit zum kabellosen Laden von Smartphones. Ein neu gestaltetes Lenkrad, das digitale Kombiinstrument und das zentral platzierte horizontale 10,25-Zoll-Display ergeben eine fortschrittliche Mensch-Maschine-Schnittstelle, die Pilot und Beifahrer gleichermaßen einbindet. Zu den optional erhältlichen Features gehört ein Frontlift-System, das dem Modell bis zu einer Geschwindigkeit von 35 km/h durch Vergrößerung der Bodenfreiheit um maximal 40 Millimeter Hindernisse in der Stadt mühelos überwinden lässt.
Das optionale Premium-Audiosystem des Spezialisten Burmester rundet das Erlebnis an Bord ab, indem es ein beeindruckendes Klangerlebnis erzeugt, das jede Fahrt mit Qualität und Detailtreue begleitet.
Der Ferrari Amalfi ist für all jene konzipiert, die ein Coupé suchen, das Eleganz und Leistung, Emotion und Funktionalität in sich vereint. Ein Modell, das die sportliche Seele von Ferrari auf moderne Weise interpretiert und in jedem Kontext ein kompromissloses Fahrerlebnis gewährleistet.

Antrieb
Als Antrieb verfügt der neue Ferrari Amalfi über die jüngste Entwicklungsstufe des Twin- Turbo-V8 mit 3.855 cm³ Hubraum aus der F154-Familie – ein Motor, der in jüngster Zeit die meisten internationalen Auszeichnungen gesammelt hat. In dieser neuen Konfiguration sorgen Optimierungen für eine Maximalleistung von 471 kW oder 640 PS bei 7.500/min. Mit einer spezifischen Leistung von 166 PS/l und einer auf 7.600/min angehobenen Maximaldrehzahl kann die kontinuierlich steigende Leistungskurve des Aggregats voll ausgeschöpft werden.
Die Leistungssteigerung wurde nicht zuletzt durch ein fortschrittliches Turbolader- Managementsystem erreicht, das eine unabhängige Drehzahlregelung der beiden Lader mit spezieller Kalibrierung und eine Erhöhung der maximalen Turbodrehzahl auf bis zu 171.000/min ermöglicht. Diese Lösung verbessert das Ansprechverhalten und erhöht die Präzision der Druckregelung, auch dank der Einführung eigener Drucksensoren für jede Zylinderbank. Das weiterentwickelte Motorsteuergerät, das bereits in Modellen wie dem 296 GTB, dem Ferrari Purosangue und dem Ferrari 12Cilindri zum Einsatz kommt, ermöglicht die Ausschöpfung des vollen Motorpotenzials.
Parallel dazu wurden enorme Anstrengungen unternommen, um das Gewicht zu reduzieren: Neue, 1,3 Kilo leichtere Leichtbau-Nockenwellen und ein neu gestalteter Motorblock mit extrem präziser Bearbeitung eliminierten nicht-strukturelles Material und sparten so rund ein weiteres Kilogramm. Erstmals in einem Ferrari Motor kommt Öl mit niedriger Viskosität zum Einsatz, das den Kaltwiderstand um 30 Prozent reduziert und so die Effizienz der Warmlaufphase verbessert.
Dank einer Reihe fortschrittlicher technischer Lösungen reagiert der Motor jetzt noch schneller auf Gaspedalbefehle: Dazu gehören eine Flatplane-Kurbelwelle, kompakte Turbinen mit geringer Trägheit, die Twin-Scroll-Technologie für separates Abgasmanagement und ein Single-Scroll-Krümmer mit gleich langen Kanälen. Diese Elemente tragen zu kontinuierlicher und progressiver Leistungsabgabe bei – mit einer Drehmomentkurve, die in allen Gängen für enormen Durchzug bei mittleren und hohen Drehzahlen bürgt.
An Bord befindet sich weiterhin das Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe im Ölbad, das erstmals mit dem SF90 Stradale eingeführt wurde und großen Anklang fand. Das Getriebe erhielt Optimierungen in Gestalt einer leistungsstärkeren Steuereinheit und einer noch tieferen Integration in die Motorsoftware: für noch sanftere und schnellere Schaltvorgänge.
Der Effizienz des gesamten Antriebsstrangs kommen darüber hinaus Lösungen zugute wie die Trockensumpfschmierung des Getriebes, reibungsarme Kegelräder und verbesserte Strategien zur Drehmomentverwaltung der Kupplung, die ein betont ruhiges Fahren im Stadtverkehr gewährleisten, insbesondere während Start-Stopp-Phasen.
Auch dem Sounddesign widmeten die Ferrari Ingenieure besondere Aufmerksamkeit: Ein neues Schalldämpfer-Layout sorgt für die Einhaltung strenger Lärmschutzvorschriften, ohne den typischen Ferrari Sound zu beeinträchtigen. Die Flatplane-Kurbelwelle und die gleich langen Auspuffkrümmer tragen zu einer unverwechselbaren Zündfolge bei. Die Abgasanlage verfügt ferner über einen Katalysator aus keramischem Verbundwerkstoff mit einer trimetallischen Beschichtung aus Rhodium, Platin und Palladium, der dank geringerer thermischer Trägheit durch kürzere Aktivierungszeiten überzeugt. Die Regelung des Sounds übernimmt ein neues, proportional gesteuertes Bypass-Ventil mit speziellen Kennfeldern, um den Auspuffsound an unterschiedliche Fahrbedingungen anzupassen.

Bedienung
Das Nutzerlebnis des neuen Ferrari Amalfi wurde so konzipiert, dass es eine intuitive, einbindende und technologisch fortschrittliche Interaktion bietet – erreicht durch eine umfassend weiterentwickelte Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI – Human-Machine Interface) und eine Reihe von Lösungen zur Steigerung von Komfort und Lebensqualität an Bord.
Das neugestaltete Lenkrad mit physischen Tasten markiert die Rückkehr zu taktilen Bedienelementen. Das Layout ist auf maximale Ergonomie und einfache Erkennbarkeit in jeder Fahrsituation ausgelegt. Auf der linken Seite stellt der zurückgekehrte legendäre Aluminium-Startknopf ab dem Moment der Zündung eine unmittelbare Verbindung zwischen Pilot und Fahrzeug her. Die Bedienelemente wurden funktional sinnvoll verteilt: Links befinden sich die Steuerung der Fahrassistenzsysteme sowie die Bedieneinheiten für die adaptive Geschwindigkeitsregelung, das Telefon und die Sprachsteuerung, während rechts die Auswahltasten für Displayansichten, Scheibenwischer und Blinker angeordnet sind. Auf der Rückseite steuern zwei Drehregler Lautstärke und Senderauswahl.

Das HMI-System ist um drei Hauptdisplays herum gruppiert. Die 15,6-Zoll-Digitalanzeige für die Instrumente liefert alle Fahr- und Fahrdynamikinformationen. In der Mitte des Armaturenbretts ermöglicht ein kapazitiver 10,25-Zoll-Touchscreen Pilot und Beifahrer den Zugriff auf wichtige Funktionen: Multimedia, Radio, Telefon, Displayspiegelung, Klimatisierung, Sitzverstellung und Fahrzeugeinstellungen. Das 8,8-Zoll-Display an der Beifahrerseite schließlich übermittelt dem Passagier weitere Informationen zu Parametern wie G-Kräfte und Motordrehzahl.
Volle Konnektivität wird weiterhin durch die Kompatibilität mit Apple CarPlay und Android Auto gewährleistet, während eine kabellose Ladeschale für Smartphones in den Mitteltunnel integriert ist. Das neue Modell ist außerdem mit dem MyFerrari Connect System ausgestattet, das eine Fernüberwachung des Fahrzeugstatus‘ über eine spezielle App ermöglicht.

Fahrdynamik
Die Fahrdynamik des Ferrari Amalfi repräsentiert eine bedeutende Weiterentwicklung im Segment der 2+-Coupés mit Frontmotor – dank der Integration modernster, in jüngster Zeit entwickelter Ferrari Technologien. Das Herzstück bildet dabei die Einführung von Brake-by-Wire: eine Lösung, die die Bremsleistung deutlich verbessert, den Pedalweg verkürzt und die Modulation optimiert – selbst bei aktiviertem ABS.
Das ABS Evo-System führte Ferrari erstmals im 296 GTB ein und entwickelte es für den Ferrari Purosangue und den Ferrari 12Cilindri weiter. Für den Amalfi wurde es angepasst, um optimale Leistung auf jedem Untergrund und in allen Manettino-Modi zu gewährleisten. Der Controller nutzt Daten des 6D-Sensors, um die Fahrzeuggeschwindigkeit präzise zu schätzen und den optimalen Schlupf für jedes Rad zu ermitteln: für eine optimierte Bremskraftverteilung. Ergebnis ist eine höhere Effektivität beim Bremsen auf gerader Strecke und unter wechselnden Bedingungen, bei denen Querstabilität und Längsverzögerung ausbalanciert sein müssen.
Die hohe Präzision dieser Schätzungen ermöglicht zudem eine bessere Wiederholbarkeit und reduziert Abweichungen, die durch mechanische Toleranzen oder Umgebungsbedingungen, wie die Asphalttemperatur, verursacht werden. Dieser Ansatz ist Teil des SSC: das Side Slip Control 6.1-Framework, das als gemeinsame Sprache für alle dynamischen Steuerungen fungiert – von der Lenkung über das Drehmomentmanagement bis zur Vertikalbewegungssteuerung. Ziel: die Leistung in jeder Situation maximieren.
Eine weitere Innovation ist das Grip-Schätzsystem auf Basis der elektrischen Servolenkung – eine Weiterentwicklung der im 296 GTB eingeführten Lösung. In dieser neuen Version erfolgt die Grip-Schätzung um 10 Prozent schneller und präziser, selbst auf Fahrbahnoberflächen mit sehr geringer Haftung. Die Erkennungslogik nutzt die Dynamiken des elektrischen Lenkgetriebes und den von SSC 6.1 geschätzten Gierwinkel, um die Reifen-Asphalt-Haftung auch außerhalb des Grenzbereichs zu bewerten und so die Reaktionsfähigkeit und Effektivität der Steuerungen zu verbessern.

Zur Unterstützung der Fahrdynamik verfügt der Amalfi zudem über einen aktiven Heckspoiler, der je nach Längs- und Querbeschleunigung aktiviert wird. Unter dynamischen Fahrbedingungen – wie starkem Bremsen oder schneller Kurvenfahrt – wechselt der Spoiler automatisch in die High-Downforce-Position, wodurch zusätzlicher Abtrieb am Heck erzeugt und die Fahrstabilität verbessert wird.
In puncto Sicherheit und Assistenz ist der Amalfi mit einem umfassenden Paket an Fahrassistenzsystemen der neuesten Generation ausgestattet. Dazu gehören: adaptive Geschwindigkeitsregelung, automatische Notbremsfunktion, Toter-Winkel-Erkennung, Spurverlassenswarnung, Spurhalteassistent, automatisches Fernlicht, Verkehrszeichenerkennung und -assistenz, Müdigkeits- und Ablenkungserkennung sowie optional Surround View und Querverkehrswarnung hinten. Alle Systeme sind über die Menüs des Instrumentenclusters konfigurierbar und nahtlos in die elektronische Fahrzeugarchitektur integriert, die außerdem Front- und Heckradar, Kameras und dedizierte Steuerungen umfasst.
Im Verbund ermöglichen diese Technologien dem Amalfi ein präzises, reaktionsschnelles und einbindendes Fahrerlebnis – alle Systeme arbeiten harmonisch zusammen, um maximale Kontrolle und Fahrspaß zu gewährleisten, unabhängig von Straßenbedingungen oder Fahrstil.

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