Die 40. Ausgabe des Grand Prix von Ungarn stellt die letzte Prüfung für die Königsklässler vor einer vierwöchigen Sommerpause dar. ServusTV-Experte Christian Klien: „Wir werden wieder Papaya gegen Papaya sehen.“ ServusTV und ServusTV On übertragen die Formel 1 aus Budapest LIVE.

Belgien-Startverschiebung sorgt für Ärger
Ein waghalsiges Manöver gegen Lando Norris bei der ersten Eau-Rogue-Durchfahrt legte in Spa-Francorchamps den Grundstein zum sechsten Saisonsieg von Oscar Piastri. ServusTV-Experte Christian Klien: „Piastri hat wieder gezeigt, dass er der abgebrühtere der beiden McLaren-Piloten ist. Er hatte damit auch den Vorrang beim Boxenstopp und konnte schneller auf die Trockenreifen wechseln. Danach war es eigentlich gelaufen.“
Knapp entging Belgien einer erneuten Farce, und mit der langen Startverschiebung zog die Rennleitung den Ärger von Max Verstappen auf sich, dessen Auto auf Regen abgestimmt war. „Ein paar Runden länger hinter dem Safety Car und die größte Gischt hätte sich aufgelöst“, zeigt Klien Verständnis für den Unmut des Weltmeisters. „Wenn eh abgewartet wird, bis es trocken ist, musst du überlegen, ob du überhaupt auf Regen-Setup gehen sollst.“ Schließlich wäre das Feld beim später eingesetzten Guss ohnehin auseinandergezogen gewesen. „Dann hätte man zwischendurch den Heavy Wet aufziehen können. Den gibt’s ja auch noch.“
Red Bull Racing stellt Weichen für die Zukunft
Inzwischen ist offiziell, dass Verstappen auch nächstes Jahr im Red Bull Racing sitzt. Für den ServusTV-Experten eine logische Entscheidung: „Wo hätte er hingehen sollen? 2026 haben wir ein komplett neues Reglement. Es ist jetzt nicht möglich festzustellen, wo man die nächsten drei, vier Jahre am besten aufgehoben ist?“ Zudem greift die Ausstiegsklausel des Niederländers nun nicht mehr. „Man hätte ihn um sehr, sehr viel Geld rauskaufen müssen, woran Mercedes wohl nicht interessiert wäre. Die sind mit George Russell und Kimi Antonelli ja nicht schlecht aufgestellt.“
In der Person von Laurent Mekies gibt es beim rot-weiß-roten Rennstall auch einen neuen Namen an der Kommandobrücke. „Laurent hat schon alle Positionen in der Formel 1 durchgemacht und ist ein sehr fähiger, umgänglicher Mann, der auf die Leute zugeht und sie gut managen kann“, spricht der Vorarlberger in höchsten Tönen vom Franzosen. „Er bringt das heutzutage so wichtige technische Verständnis mit und kennt sich im Red-Bull-Universum aus. Die Entscheidung macht absolut Sinn.“
Kaum Überholmöglichkeiten am Hungaroring
Bevor der Titelkampf eine vierwöchige Auszeit nimmt, macht die Formel 1 noch in Ungarn Station. Seitdem der erste Grand Prix 1986 hinter dem Eisernen Vorhang am Hungaroring in Szene gegangen war, fand das Rennen in der staubigen Hügellandschaft vor den Toren Budapests jede Saison statt. „Man kann die Strecke ein wenig mit Monaco vergleichen“, sagt Klien. „Du hast nur eine lange Gerade, auf der es die Möglichkeit zum Überholen gibt, danach wird’s langsam und technisch. Das Qualifying ist die halbe Miete.“
Im Vorjahr fuhr Oscar Piastri seinen Premierensieg in der Königsklasse in Mogyoród ein. „Auch Norris fühlt sich auf dieser Strecke sehr wohl und ist in Ungarn immer schnell. Die beiden sind mehr oder weniger immer auf Augenhöhe, sie werden sich nichts schenken.“ Dahinter geht der 49-fache Grand-Prix-Starter von einem Duell zwischen Red Bull Racing und Ferrari aus. „Mercedes hat hingegen ein bisschen einen falschen Weg eingeschlagen. Anfang der Saison sind sie noch vorne mitgefahren, jetzt geht gar nichts mehr.“
Keine Sensationen in der Sommerpause
An den Kräfteverhältnissen dürfte sich jedenfalls auch nach dem Sommer nichts ändern, vermutet der ServusTV-Experte. „Die Fabriken sind geschlossen, insofern passiert nicht viel. Die kleine Pause zwischen Silverstone und Spa war eigentlich wichtiger. Ein paar Sachen haben die Teams zwar noch in der Pipeline, aber große Schritte darf man nicht erwarten. Und dann kommen wir schon in den Herbst, wo langsam Richtung 2026 geschaut wird.“
Rund um die Rennaction widmet sich ServusTV WM-Favorit Oscar Piastri, der erst in Ungarn 2024 zum Siegfahrer wurde. Zudem gibt’s ein Interview mit den Mercedes-Renningenieuren Peter Bonnington und Marcus Dudley sowie Porträts vom neuen Red-Bull-Racing-Teamchef Laurent Mekies und Formel-4-Talent Niklas Schaufler, Österreichs nächste Hoffnung auf ein Königsklassencockpit. Ein weiterer Beitrag dreht sich um den Erfolgsfaktor Boxenfunk. Andrea Schlager, Christian Klien und Patrick Laub melden sich direkt aus der Boxengasse, den Kommentar aus Budapest liefern Andreas Gröbl, Philipp Brändle und Patrick Friesacher, der 2003 am Hungaroring erstmals in der Formel 3000 triumphierte.
Formula 1 Lenovo Hungarian Grand Prix LIVE bei ServusTV:
Freitag (1. August):
13:15 Uhr: 1. freies Training LIVE
16:45 Uhr: 2. freies Training LIVE
Samstag (2. August):
12:15 Uhr: 3. freies Training LIVE
15:30 Uhr: Qualifying Vorbericht
16:00 Uhr: Qualifying LIVE
17:00 Uhr: Qualifying Analyse
Sonntag (3. August):
13:15 Uhr: Vorbericht Rennen
15:00 Uhr. Rennen LIVE
16:40 Uhr: Rennen Analyse
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