Alfa Romeo hat in seiner 116-jährigen Geschichte zahlreiche automobile Legenden hervorgebracht. Jüngstes Beispiel dafür ist der Alfa Romeo 33 Stradale. Der zweisitzige Supersportwagen entsteht in einem exklusiven Fertigungsprozess, der höchste Qualitätsstandards mit außergewöhnlicher Liebe zum Detail verbindet. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Carrozzeria Touring Superleggera, die bereits einige der ikonischsten Sportwagen der Marke entworfen und gefertigt hat.

Auch die auf weltweit nur 33 Exemplare limitierte Produktion des Alfa Romeo 33 Stradale erfolgt bei Touring Superleggera. Jedes dieser Fahrzeuge steht für eine individuelle Geschichte und findet seinen Platz bei ausgewählten Sammlern rund um den Globus. Nun hat Alfa Romeo zwei weitere Exemplare des Alfa Romeo 33 Stradale übergeben – eines an einen Sammler im US-Bundesstaat Texas, das andere an das markeneigene Museum in Arese bei Mailand.
Hommage an Enzo Ferrari und AJ Foyt
Der Texaner Glynn Bloomquist ist Unternehmer und Motorsportfan, dessen Verbindung zu Alfa Romeo auf einer im Laufe der Zeit gewachsenen Leidenschaft beruht. Aufgewachsen mit einem Vater, der Muscle Cars und den amerikanischen Rennsport liebte, reiste er zehn Jahre lang mit verschiedenen Teams um die Welt und sammelte Erinnerungen.
Bloomquist richtete sein Interesse schließlich auch auf die großen europäischen Marken. Am meisten beeindruckten ihn Alfa Romeo und Ferrari, die aufgrund ihrer sportlichen Geschichte und ihres typisch italienischen Designs einzigartig auf der Welt sind. Bloomquist war besonders fasziniert von der Verbindung zwischen Enzo Ferrari (1898-1988) und Alfa Romeo. In den 1920er und 1930er Jahren arbeitete Ferrari als Werkspilot, Testfahrer und schließlich als Leiter der Rennabteilung für Alfa Romeo.
Bloomquists Leidenschaft für Alfa Romeo mündete in eine einzigartige Fahrzeugsammlung. In seiner Garage stehen unter anderem eine Alfa Romeo Giulietta Spider Veloce aus dem Jahr 1958, die zuvor dem US-Rennfahrer und Sieger der „500 Meilen von Indianapolis“, Bobby Rahal, gehörte sowie eine Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio 100th Anniversary Edition, die er 2023 auf Einladung des damaligen Formel-1-Teams von Alfa Romeo auf der Rennstrecke in Austin testen durfte. Bei dieser Gelegenheit lernte Bloomquist den Leiter des Projekts Alfa Romeo 33 Stradale kennen, Cristiano Fiorio. Schnell wurden sich die beiden einig, der Texaner stellte aber eine Bedingung: Sein persönlicher Alfa Romeo 33 Stradale müsse rot lackiert werden.
Mitte Mai 2024 reiste Bloomquist nach Arese, wo der historische Alfa Romeo 33 Stradale aus dem Jahr 1967 konzipiert worden war. Bloomquist traf sich mit den Designern und Ingenieuren des Projektes, um die Konfiguration seines Supersportwagens abzuschließen. Auch dieser Alfa Romeo 33 Stradale sollte ein einmaliges Kunstwerk und ein authentisches Manifest dessen werden, wozu die italienische Marke in Sachen Stil und Fahrerlebnis fähig ist.
Jetzt übergab Alfa Romeo das Fahrzeug in Austin an Glynn Bloomquist. Sein Alfa Romeo 33 Stradale trägt die Grundfarbe Rosso Villa d’Este. Die weiß lackierte Front ist eine Hommage an den Alfa Romeo Tipo 33, einen in den 1960er Jahren erfolgreichen Rennwagen. Bloomquist entschied sich außerdem für 20-Zoll-Leichtmetallfelgen im Design Progressive mit Kohlefasereinsätzen. Sitze und Innenraumverkleidungen sind aus einem speziellen Leder gefertigt. Es ist von der Welt der Möbel inspiriert, was Prägung und Farbe betrifft, und verleiht dem Cockpit ein äußerst charaktervolles und wohnliches Aussehen.
Auf Wunsch des texanischen Unternehmers wurde die Nummer 14 auf die Außenseite der Türen aufgebracht und in die Kopfstützen gestickt. Diese Zahl ist eine Hommage an Enzo Ferrari, der diese Nummer in den 1920er Jahren auf Rennwagen von Alfa Romeo anbrachte. Dieselbe Startnummer zierte auch den Boliden von US-Rennlegende Anthony Joseph Foyt, genannt AJ Foyt, als er 1977 einen seiner vier Siege bei den „500 Meilen von Indianapolis“ feierte.
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