ZM-Racing darf optimistisch zum Saisonfinale nach Krumbach kommen

Den Teampreis haben die Niederösterreicher bereits vor dem Start gewonnen. Auch in der TEC7 ORM und ORM 2 sind Staatsmeistertitel durchaus möglich.

Am 28. / 29. August 2026 kommt es bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye im niederösterreichischen Krumbach zum absoluten Showdown in der heurigen, heimischen TEC7 Rallyemeisterschaft.Schon vor dem Start dieses Saisonfinales hat das Team von ZM-Racing Grund zum Jubel. Die Mannschaft von Teamchef Max Zellhofer hat in der Teamwertung derzeit einen Punktevorsprung von 103 Punkten vor der Mannschaft von BRR/GT-Gerätetechnik mit Teamchef Raimund Baumschlager. In Krumbach sind in der Wertung noch bestenfalls nach dem Nennergebnis 63 Punkte zu vergeben. BRR schickt zwei Fahrzeuge in den Final-Bewerb, damit kann das ZM-Racing Team nicht mehr eingeholt werden.
Offen sind aber für ZM-Racing noch zwei Bewerbe im Rahmen der Staatsmeisterschaft. In der ORM führen derzeit Hermann Neubauer/Ursula Gassner mit dem Toyota GR Yaris Rally2 mit 112 Punkten vor Michael Lengauer/Jürgen Rausch auf Citroen C3 Rally2 mit 106 Zählern und Titelverteidiger Simon Wagner/Hanna Ostlender auf Hyundai i20 N Rally2 mit 101 Punkten. Alle drei Piloten haben in der Wertung vor dem Finale je ein Streichresultat mit 0 Punkten. Selbst wenn Simon Wagner in Krumbach gewinnt und seine Mitbewerber auf den Plätzen Zwei und Drei ins Ziel kommen, kann er nicht mehr Meister werden. Fallen beide Verfolger vorzeitig aus, dann gibt es für Simon Wagner noch die Möglichkeit seinen sechsten Staatsmeistertitel einzufahren. Gewinnt Lengauer und Neubauer wird Zweiter, holt sich Neubauer seinen dritten Titel nur dann, wenn er dabei auch die abschließende Powerstage gewinnt. Dies natürlich auch dann, wenn Neubauer die Rallye überhaupt als Sieger beendet. „Ich habe mich schon in meinem Urlaub auf dieses Finale körperlich vorbereitet. Natürlich will ich diese Chance nützen, die ich am Beginn der Saison gar nicht auf meinem Radar hatte. Aber meine Siege im Murtal und in Weiz haben mir in die Karten gespielt und diese Möglichkeit geschaffen. Auch meine Co-Pilotin Ursula Gassner hat dadurch die Möglichkeit sich den Titel zu sichern. Ich hoffe, es wird klappen, für Spannung ist also gesorgt, natürlich möchte ich unseren Jungs von ZM-Racing diesen durchaus möglichen Erfolg widmen.“Die zweite Chance auf einen Titel hat in der ORM 2 der 30-jährige Juniorchef des elterlichen Autohauses in St. Georgen im Ybbsfeld, Christoph Zellhofer mit seiner Co-Pilotin Anna Maria Seidl auf dem SUZUKI SWIFT ZMX. Er liegt in der Wertung mit 133 Punkten an der Spitze, dies vor dem in Weiz vorzeitig ausgeschiedenen Steirer Günther Knobloch auf einem Renault Clio, der einen Nuller als Streichresultat hat und 105 Punkte in der Gesamtwertung aufweist. Zellhofer ist immer ins Ziel gekommen und muss sich daher 19 Punkte als bisher schlechtestes Ergebnis streichen lassen. Um es einfacher zu sagen, auch wenn Knobloch mit dem möglichen Punktemaximum von 35 Punkten und dem Gesamtscore von 140 Punkten in Krumbach gewinnt, genügt Zellhofer ein zweiter Platz mit weiteren 28 Punkten und 19 Zählern als Streichresultat mit einem Endscore von 142 Punkten um seinen ersten Staatsmeistertitel einzufahren. Zellhofer: „Ich beschäftige mich eigentlich nicht mit dieser komplizierten Punkteberechnung, die durch die erhöhten Powerstage-Punkte noch komplizierter wird, sondern versuche, wie immer eine fehlerlose Rallye zu fahren. Dann werden wir sehen, ob es geklappt hat oder nicht. Dies gilt natürlich auch für meine Beifahrerin Anna Maria Seidl die vor dem Finale in der Wertung in Führung liegt. Ich bin jedenfalls mental gerüstet, auch der Suzuki Proto wurde von unserem ZM-Team bestens für dieses Finale vorbereitet.“
Die dritte Paarung für ZM-Racing in Krumbach ist das Duo Peter Hopf/ Stefan Heiland auf einem Ford Fiesta Rally2. Die beiden Steirer haben sich in der bisherigen Saison mit ihrem Ford Fiesta Rally2 von Rallye zu Rallye gesteigert. Vorerst war es das Ziel bei ORM-Läufen unter die Toppten zu kommen, als dies öfter gelang, versuchte man unter die besten Sechs zu fahren. Bei der letzten Mühlstein-Rallye in Oberösterreich wurde es sogar ein zweiter Platz in der Gesamtwertung, eine Platzierung mit der Peter Hopf auch selbst nicht gerechnet hat: „Von diesem bisher besten Saisonergebnis war ich selber überrascht, damit habe ich nicht gerechnet. Diese neuerliche Leistungssteigerung möchte ich natürlich auch beim Finale in Krumbach wieder unter Beweis stellen. Schade, dass die ORM-Saison schon zu Ende geht, wir sind gerade jetzt sehr gut drauf.“
Teamchef Max Zellhofer vor dem ORM-Finale: „Vorerst freue ich mich für unsere Mannschaft von ZM-Racing und für unsere Fahrer, dass wir die Teamwertung schon vor dem Finale gewonnen haben. Dies ist ein Erfolg, der zwar nicht immer im Rampenlicht steht, aber doch aussagt, dass es kein Fehler ist, wenn man unter dem Namen ZM-Racing startet. Dort ist man gut aufgehoben. Ich wünsche sowohl Hermann Neubauer, aber auch meinem Sohn Christoph für das Finale in Krumbach viel Glück. Wir werden jedenfalls alles tun, um dieses Jahr erfolgreich abzuschließen.“

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