2. Lauf zum ÖM-Slalom in Greinbach

Bei herrlichem Wetter und frühsommerlichen Temperaturen ging am 2.Mai im PS-Racing Center in Greinbach der zweite Lauf zur der Slalom-ÖM 2026 über die Bühne. Das Nennergebnis blieb zwar ein wenig hinter den (mittlerweile hohen) Erwartungen zurück, was einerseits mit Terminüberschneidungen und andererseits mit der Verfügbarkeit von Reifen vor allem in der Division III zu erklären sein dürfte, aber nichts desto trotz wurde auch eine Woche nach der DTM in Spielberg und der Bergeuropameisterschaft am Rechberg wieder packender Motorsport in der Steiermark geboten. Unterm Strich eine Top-Veranstaltung, die dank des großen Einsatzes aller Beteiligten auch in Rekordzeit über die Bühne gebracht wurde!

Wie beim Saisonstart holten Gerhard Schauppenlehner und Alois Kaufmann in der Klasse bis 1600ccm der historischen Fahrzeuge die Plätze eins und zwei. Rang drei schnappte sich Martin Kogler im NSU und die Ränge vier und fünf gingen mit Zoltan Mester und Akos Kraznei nach Ungarn. Bei den Fahrzeugen bis 2000ccm wiederholten Fritz Kreiseder und Gerhard Auer mit den Plätzen eins und zwei ebenfalls ihr Teesdorf-Ergebnis, während bei den Big-Bangern über 2000ccm Peter Waldbauer diesmal den Spieß umdrehen konnte. Mit einer ausgezeichneten Leistung konnte er Sohn Alexander auf Platz zwei verweisen und schrammte nur um 11 Tausendstel an der Tagesbestzeit in der Histo-Kategorie vorbei.
Gleich neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer kämpften um Punkte und Platzierungen beim Auftakt zum „Walter Penker Pokal“ für historische Formel Ford Fahrzeuge und die schnellste von allen war einmal mehr Lorena Ferrari die vom ersten Training an dominierte. Michael Dolzer und Josef Hörmann holten sich die Plätze zwei und drei vor „Mastermind“ Harald Dorfbauer und Gerold Keusch.
In der Klasse LG1 der Gruppe „Street“ holten Thomas Hauska und Robert Baumegger einen Doppelsieg für die Steiermark vor Raphael und Thomas Fröhlich. Lokalmatador Elias Haas komplettierte nur 164 Tausendstel dahinter die Top-Five. Mit drei konstanten Topzeiten feierte Jochen Perhofer seinen zweiten Saisonsieg in der Klasse LG2. Neben ihm standen Björn Gach und Thomas Kraxner als Zweiter und Dritter auf dem Stockerl. 18 Hundertstel dahinter wurde Mario Zimmerman vierter und mit ebenfalls 18 Hundertstel Abstand wurde Sebastian Haas fünfter vor Thomas Zemann. Wolfgang Luttenberger konnte sich im Duell um den Sieg in der Klasse LG3 gegen Fabian Kaufmann durchsetzen und Gerhard Steigenberger holte mit Rang drei seinen ersten Stockerlplatz in dieser Saison. Auch Markus Kienzl blieb in seiner Klasse LG4 ungeschlagen, Karl Heinz Schauperl konnte aber den Spieß diesmal umdrehen und Steve Kainz um 115 Tausendstel auf Platz drei verweisen. Mit etwas mehr als einer Sekunde Abstand klassierte sich Markus Praschnig als vierter. Titelverteidiger Markus Huber blieb wie immer souverän und siegte ein weiteres Mal in der Klasse LG5 vor Daniel Temper. Robert Aichlseder zeigte, dass er trotz Pause nichts verlernt hat und holte sich 886 Tausendstel vor Markus Sorg den dritten Patz, 251 Tausendstel dahinter komplettierte Micheal Sorg die ersten Fünf.
Während es für Doppelstarter Martin Eilmer in der großen Street-Klasse nicht ganz nach Wunsch lief, konnte er sich in der Klasse LG1 der Gruppe Sport mit 52 Hundertstel Vorsprung umso mehr über den Sieg vor Norbert Dokulil freuen. Um den verbliebenen Stockerlplatz wurde in jedem Durchgang mit dem Messer zwischen den Zähnen gekämpft, am Ende hatte Julian Gratzer 162 Tausendstel vor Sadat Zairi und 269 Tausendstel vor Simon Gugelsberger das bessere Ende für sich. In der Klasse LG2 bleibt weiter Michael Auer der Mann, den es zu schlagen gilt. Mit Bestzeit in jedem Durchgang verwies er Lukas Haas, Daniel Walter und Niki Hawa auf die weiteren Ränge. Nachdem er krankheitsbedingt in Teesdorf noch passen musste, eröffnete Christian Ebner seine Saison mit einem sicheren Sieg in der Klasse LG3. Auftaktsieger Christian Schotte landete diesmal 275 Tausendstel hinter Daniel Buxbaum und 567 Tausendstel vor Petra Ebner auf Rang drei. 86 Hundertstel hinter dem Führungsquartett machte Matthias Resek die Top-Five komplett. Markus Rötzer blieb konstant unter einer Minute und stellte in der Klasse LG4 auf 2:0 nach Siegen gegen Herbert Sommer. Tochter Ines schaffte ebenfalls den Sprung auf das Podium und wurde Dritte. Ähnliches gilt in der Klasse LG5, wo die Reihung wie beim Saisonauftakt Philipp Preisinger vor Harry Zwerschina lautete. In der leistungsstärksten Klasse LG6 kletterte im Duell Verbrenner gegen Elektroantrieb Hyundai-Ioniq Pilot Georg Rixinger diesmal eine Stufe nach oben auf Platz, zwei 222 Tausendstel vor Porsche-Fahrer Thomas Krisch, am zweiten Sieg von Dietmar Schwab gab es aber nichts zu rütteln. In der Sammelklasse der Gruppe Sport tauschten Wolfgang Erwin Huber und Michael Weingartmann im Vergleich zum ersten Lauf die Plätze und Weingartmann feierte mit 75 Hundertstel Vorsprung einen vollen Erfolg.  Dahinter holte Reinhard Walkner vor Wolfram Benigni Platz drei.


Gerhard Nell musste zwar im ersten Lauf einen Hutfehler in die Wertung mitnehmen, blieb davon aber unbeirrt und holte sich am Ende trotzdem den Sieg in der Klasse „Race“ bis 1400ccm vor Franz und Martin Dall. Lokalmatador Erich Rossegger haderte mit seinem Reifenmaterial und musste mit Platz vier Vorlieb nehmen. Mit einer starken Zeit im dritten Umlauf gelang David Madlmayr im letzten Moment noch der Sprung auf das oberste Treppchen der Klasse bis 1600ccm. 335 Tausendstel zurück wurde Clubkollege Gerhard Kronsteiner zweiter und Philipp Raab machte mit Platz drei den Arbö-Team Steyr Dreifachsieg komplett. Thomas Moser sicherte sich Platz vier, während Patrick Posarnig und Christian Zuschnig erneut technisch bedingt die Segel streichen mussten. Severin Gschiel zeigte sich noch bestens warm gefahren von der EBM am Rechberg und holte mit Tagesbestzeit neben dem Sieg in der Klasse bis 2000ccm vor Georg Schlader auch den Gesamtsieg der Division Race! Mario Mayr feierte einen weiteren vollen Erfolg in der Klasse über 2000ccm 2WD vor Peter Bindberger, musste sich aber im Fernduell um den Divisionssieg ebenso dem salzburger Golfpiloten beugen wie über 2000ccm 4WD-Sieger Wolfgang Leitner. Vater Christian Mayr brachte wieder den grünen Käfer mit in die Steiermark und gewann damit klar die Sammelklasse vor den Local-Heros Armin und Jennifer Ringhofer.
Mit ihrer Performance war Lorena Ferrari natürlich auch der Sieg in der Damenwertung vor Petra Ebner und Birgit Löschnig auf Platz zwei und drei nicht zu nehmen. Marina Zimmerman schrammte als vierte um 69 Tausendstel am Stockerl vorbei und Sabine Reinthaler sicherte sich den fünften Platz.
Der dritte Lauf zur ÖM 2026 geht schon am Pfingstsonntag im „Monte Carlo“ des Slalomsports im oberösterreichischen Steyr über die Bühne. Alfred Feldhofer, Gerhard Nell und das gesamte Arbö-Team Steyr sind mit den Vorbereitungen bereits auf der Zielgeraden um wieder eine Top-Veranstaltung auf die Beine zu stellen.
Weiter Infos unter: www.slalom-oem.at

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