Motorsportfestival Salzburgring 2025

ADAC GT Masters-Piloten begeistert nach den ersten Runden am Salzburgring

Bei der Premiere des ADAC Racing Weekend an diesem Wochenende geht erstmals auch die internationale Spitzenserie ADAC GT Masters am Salzburgring an den Start. Die hochmodernen Supersportwagen sind mit jenen GT3-Rennwagen vergleichbar, die auch in der DTM oder der Langstrecken-Weltmeisterschaft eingesetzt werden. Namhafte Hersteller wie Porsche, Lamborghini, McLaren, BMW, Mercedes-Benz, Audi und in diesem Jahr auch Ford mit dem brachialen Mustang bringen die 4,255 Kilometer lange Strecke im Nesselgraben zum Beben.

Tim Hütter (Liqui Moly Team Engstler) aus Gallneukirchen in Oberösterreich ist zum ersten Mal am Salzburgring unterwegs. „Die Rennstrecke ist oldschool und richtig schnell. Ich bin schon sehr gespannt auf den Start morgen, die erste Schikane ist extrem eng und es wird sicher ein harter Kampf, jeder wird seinen Platz verteidigen“, sagt der 18-jährige Lamborghini-Pilot. Am Samstag und Sonntag stehen jeweils 80-minütige Rennen plus eine Runde auf dem Programm – inklusive Fahrerwechsel und Tankstopp. Im Freien Training bei regnerischen Bedingungen setzte sich das „Paul Motorsport“-Duo Simon Connor Primm und Finn Zulauf im Lamborghini an die Spitze, während Hütter als bester Österreicher Rang fünf belegte.
Neben dem ADAC GT Masters ist auch die neu ins Leben gerufene Austrian GT Serie am Salzburgring im Einsatz. „Wir möchten uns einem größeren Publikum präsentieren und noch mehr Fahrer ansprechen. Unsere Stärke ist, dass wir Fahrern von GT-Fahrzeugen eine kostengünstige, aber sehr spektakuläre Plattform bieten“, erklärt Organisator David Steffny aus Salzburg. Neben zahlreichen Porsche-Fahrzeugen bringt Stefan Fuhrmann einen legendären Jaguar V8-Star in den Nesselgraben.
In der Youngtimer Touring Car Challenge (YTCC) stehen an diesem Wochenende gleich drei Rennen an. Hier treten bekannte Gesichter aus der österreichischen historischen Motorsportszene an, darunter Norbert Doppler und Christoph Gürtler im BMW E30 M3, Michael Steffny im Gruppe-5-BMW 320 und Marco Steiner in einem Gruppe-A BMW 325i. In den GLPpro-Klassen geht es weniger um pure Geschwindigkeit, sondern um Gleichmäßigkeit. Vom historischen Formelwagen bis zum Mini Cooper sind viele Highlights aus verschiedenen Motorsport-Epochen vertreten. Dass man auch mit „nur“ 200 PS erstklassigen Motorsport bieten kann, beweist auch die Pfister Tourenwagen Challenge. Markenpokal mit Chevrolet Cruze ist ein gern gesehener Gast in Salzburg: „Der Salzburgring ist ein traditioneller Fixpunkt unserer Serie. Die anspruchsvolle Strecke garantiert immer aufregende Rennen“, so Serienorganisator Andreas Pfister. Jugendlicher geht es im ADAC Tourenwagen Junior Cup zu. Mit den baugleichen VW Up werden Rennfahrer ab 14 Jahren an den Motorsport herangeführt.
„Das waren intensive Tage für uns. Eine Serie auf dem hohen Niveau des ADAC GT Masters hatten wir am Salzburgring schon lange nicht mehr zu Gast, dementsprechend hoch waren die Erwartungen. Bislang konnten wir diesen gerecht werden. Besonders erfreulich sind die Rückmeldungen zum Grip unseres Asphalts, der selbst bei Nässe überzeugt“, zieht Salzburgring-Geschäftsführer Ernst Penninger zufrieden Zwischenbilanz.

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