Für Mercedes-AMG-Werkspilot Lucas Auer beginnt am Wochenende auf dem Red Bull Ring in Spielberg die neue Saison in der DTM. Mit seinem Team Landgraf will der Vizemeister des Vorjahres mit seinem Mercedes-AMG GT3 wieder voll angreifen.

Kurz vor dem Start spricht der Tiroler über:
Die neue DTM-Saison beginnt heuer erstmals auf dem Red Bull Ring. Welche Bedeutung hat das für dich? Sowohl, was den Meisterschaftsverlauf betrifft, als auch die Tatsache, dass es dein Heimrennen ist?
„Dass der Saisonstart am Red Bull Ring stattfindet, freut mich persönlich sehr. Ich habe schon immer gesagt, dass es eine Ehre ist, in der DTM ein Heimrennen zu haben. Dazu glaube ich, dass sich der Red Bull Ring perfekt für einen Saisonstart eignet. Zum einen, weil es eine unglaubliche Rennstrecke und eine unglaubliche Anlage für uns Fahrer, aber auch für die Fans ist. Zum anderen, weil man sehr gut überholen kann und es dadurch viele Zweikämpfe geben wird. Und genau so einen Start brauchst du in die DTM-Saison.”
Gibt es in diesem DTM-Jahr spezielle Punkte, auf die man besonders achten muss? Etwa die Reifenfrage?
„Der größte Punkt ist heuer definitiv der neue DTM-Reifen. Die Testtage waren sehr limitiert. Das wird für alle Teams eine Riesen-Challenge. Und ich denke mir, wer die Reifen am schnellsten versteht und zum Arbeiten bringt, wird auch die Nase vorne haben.”
Wie hast du den Winter verbracht?
„Wie schon im letzten Jahr habe ich in Kapstadt Urlaub gemacht, war aber natürlich auch bei uns daheim lässig Skifahren. Da es im GT-Sport aber fast keine Pause mehr gibt, habe ich auch schon wieder Rennen wie etwa in Daytona oder Bathurst bestritten.”
Wie hast du dich auf die neue Saison vorbereitet? Wie dürfen sich deine Fans eine solche Vorbereitung vorstellen?
„Um ehrlich zu sein, die Saison dauert sehr lange, geht auch sehr früh wieder los. In erster Linie habe ich versucht, einmal richtig abzuschalten, mir selbst die Zeit zu geben, um alles richtig aufzuarbeiten. Und dann natürlich wie immer spezifisch geschaut, was hat man im vergangenen Jahr gemacht, wo kann man noch ansetzen, wo kann ich besser sein. Insgesamt sind das alles Feinheiten, ein bisschen Ernährung, Training, Fahrstil. Ich habe einfach in jedes kleinste Detail hineingeschaut und versucht, mich weiter zu entwickeln.”
Was macht den Red Bull Ring aus Fahrersicht so besonders?
„Der Red Bull Ring bietet immer lässige Rennen. Die Strecke ist schwierig, die Qualifyings sind immer unglaublich eng. Man muss auf den Punkt abliefern. Und das macht es einfach so besonders.”
Wie hat sich die DTM in den vergangenen Jahren deiner Meinung nach entwickelt respektive verändert?
„Seit meinem Einstieg hat sich natürlich einiges verändert. Am meisten natürlich Ende 2020 durch die großen Reglement-Änderungen. Aber generell hat sich die DTM sehr positiv entwickelt. Wir haben eine tolle Markenvielfalt, Top-Fahrer, Top-Teams, Top-Hersteller und tolle Fans. So macht das richtig Spaß.”
Du bist auch noch in vielen anderen Rennserien aktiv bzw. bestreitest viele andere Rennen – wie hoch ist dadurch die psychische und physische Belastung?
„Ich werde auch heuer wieder zumindest auf 27 Rennen kommen. Plus sehr viele Testtage. Man muss schauen, dass man sich dann zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Pausen setzt und sich immer fit hält, um die ganze Saison die Batterien voll zu halten. Das ist extrem wichtig, um so ein Programm abliefern zu können.”
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