Legends Grand Prix mit erfolgreicher Premiere!

Es gab vorher viele Fragezeichen, ehe Freitag früh die ersten Oldtimer der fünf Klassen auf dem Salzburgrings im freien Fahren ihre Runden drehten. Doch schon bald war klar: Das Konzept des ersten Legends Grand Prix als „Motorsportfest für alle“ mit Musik, Show und vor allem nahbaren Stars ging auf.

So konnte Sonntagabend bei der Abschlussfeier Initiator und Organisationschef Joachim Althammer resümieren: „Es haben sich alle Erwartungen erfüllt. Wir hatten unterschiedliche Wetterbedingungen, aber zwei Tage richtig Glück. Alle Teilnehmer, die Zuschauer, die Sponsoren, die Mitarbeiter und auch die Medienvertreter waren begeistert. Ich sah nur lachende Gesichter. Das alles ist Motivation genug, dass wir den Legends Grand Prix nächstes Jahr am ersten Oktoberwochenende wiederholen und sogar noch etwas schöner machen.“
Ein wichtiger Partner in der Organisation und Durchführung des ersten LGP war der Automobilclub von Deutschland (AvD). Präsident Lutz Leif Linden, der auch Vorsitzender der GT-Kommission des Int. Verbandes (FIA) ist, war drei Tage vor Ort und meinte Sonntag: „Ich bin begeistert, was unser Freund Achim Althammer mit Arno Zensen und dem gesamten Team auf die Beine stellte. Schöne Autos, nette Leute, Klasse-Zusammenarbeit mit dem Team hier vor Ort. Wir haben uns den Termin für 2026 schon eingetragen und hoffen, dass es noch eine Steigerung geben wird – wobei wir schon diesmal eine tolle Zeit mit tollen Autos hatten. Das Feedback auch von den Herstellern war bestens. So ist der erste LGP ausgezeichnete Werbung für die nächste Ausgabe.“
„Ich muss dem gesamten Team wirklich gratulieren zu dieser Premiere. Den Zuschauern wurden so viele tolle Autos geboten und dazu ein attraktives Programm. Es war auch für mich eine Superveranstaltung“, fasste Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck zusammen.

Ferdinand Habsburg, in Salzburg aufgewachsen, kam Sonntag zu einem Déjà vu mit dem Schnürlregen, aber auch mit dem Salzburgring: „Ich liebe diese Strecke und genoss das Fahren mit der 35 Jahre alten Alpine. Ich war zehn Jahre nicht mehr auf dem Salzburgring. Meine persönlichen Highlights waren das Treffen mit Le-Mans-Held Tom Kristensen und die Unterhaltungen mit Freunden und Bekannten. Die Autos sind unfassbar cool, nicht nur wegen dem Sound. Ich habe den Tag wirklich genossen“, erklärte der Alpine- und LGP-Markenbotschafter. Habsburg war am Sonntagvormittag nach früher Anreise aus München rechtzeitig zum ersten „Meet & Greet“-Termin zur Stelle und erzählte von seinem Sieg in den Sechs Stunden von Fuji (Langstrecken-WM) eine Woche zuvor: „Es war mein erster Erfolg bei den Hypercars, also in der großen Klasse.“ Trotz Regens war die Schlange der Autogramm- und Selfies-Jäger, die sich bei Ferdinand und Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen anstellten, beachtlich lang.

Harald Demuth, der zweifache deutsche Rallyemeister mit Audi, kam ebenfalls zu einem Wiedersehen mit dem Salzburgring: „Ich fuhr hier 1972 bei den Serientourenwagen ganz am Beginn meiner Karriere.“ Und noch vor der Rallyezeit… Zum LGP erklärte Demuth: „Am Freitag war ich nach 20 Minuten hin und weg, dieses Teilnehmerfeld ist einzigartig. Bis Sonntag hat sich meine Begeisterung noch gesteigert!“
Auch Audi-Kollege Tom Kristensen hat Erinnerungen an den Salzburgring: Er war in den späten 1990er-Jahren hier in der Supertourenwagen-Meisterschaft am Start. „Ich hatte 1998 die Pole Position, im Rennen wurde ich Dritter“, erzählt der damalige Honda-Pilot, der zu dieser Zeit auch Formel-1-Tests für Tyrrell fuhr. Den Tag beim LGP konnte er sehr entspannt auch am Steuer des IMSA-GTO-Audi 90 quattro genießen.
Freude verspürte auch AMG-Botschafter Karl Wendlinger: „Die ‚Rote Sau‘ bin ich schon öfters gefahren, daher war sie kein neues Erlebnis. Aber ich habe die Runden dennoch genossen – vor allem aber das Wochenende mit so vielen interessanten Autos. Das war eine richtig gelungene Veranstaltung“, resümierte der Tiroler über den Mercedes 300 SEL 6,3 und den LGP.
Ein Fan des LGP wurde auf Anhieb auch Dirk Adorf. Der BMW-Werkfahrer hielt fest: „Der Legends Grand Prix hat mir extrem gut gefallen. Schon der erste Blick über die Zeltstadt zeigte mir: Wunderschön gemacht. Für nächstes Jahr würde ich mir noch ein paar Autos mehr wünschen. Mir gefiel die Offenheit, davon lebt so ein Event. Bitte unbedingt weitermachen! Es war auch schön, viele Kollegen zu treffen, gegen die ich früher Rennen gefahren bin und mit denen ich jetzt zusammensaß, plauderte und einen Kaffee trank.“
Von den Runden in den bärenstarken Oldtimern war Porsche-Vertragsfahrer Klaus Bachler angetan. Der amtierende GT3-Weltmeister gestand: „Ich konnte bisher weder einen Porsche 962 noch den 935 fahren, noch dazu ohne den üblichen Druck wegen Rundenzeit. Ich war überrascht über die Leistung der beiden Wagen. Zwei Tage passte auch das Wetter, so wurde das Wochenende ein schönes Erlebnis.“
Weitere Infos: www.legends-gp.com

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