Kia stellt Hochdach- und Kurzversion des PV5 Cargo vor

Der L2H2 und L1H1 erweitern die Palette des E-Transporters um Varianten

Kia hat seine „Platform Beyond Vehicle (PBV)“-Modellpalette um den PV5 Cargo mit Hochdach (L2H2) und den kürzeren PV5 Cargo L1H1 erweitert. Die beiden neuen Varianten des PV5 Cargo, die auf der Commercial Vehicle Show 2026 in Birmingham (21. bis 23. April) ihr Europadebüt geben, stärken die PBV-Strategie von Kia, indem sie Konfigurationen bieten, die auf unterschiedliche Einsatzprofile zugeschnitten sind: hohes Laderaumvolumen und innerstädtische Logistik. Informationen zur Markteinführung und weitere Details zu den Spezifikationen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

PV5 Cargo L2H2: Raum für noch mehr Ladung
Gegenüber dem Ende 2025 eingeführten, preisgekrönten PV5 Cargo L2H1 („International Van of the Year 2026“) bietet die neue Hochdachversion mehr Laderaumvolumen. Der im S-Van-Segment angesiedelte Elektrotransporter verfügt über einen 2.255 Millimeter langen, 1.815 Millimeter hohen und 1.565 Millimeter breiten Laderaum mit mehr als fünf Kubikmetern Fassungsvermögen (nach VDA) – eine Kapazität, die üblicherweise eher im M-Van-Segment zu finden ist. Damit richtet sich das Hochdachmodell an Kunden, die einen Transporter mit einem ausgewogenen Verhältnis von Fahrzeuggröße und Nutzlastkapazität suchen.
Die L2H2-Variante mit Hochdach bietet darüber hinaus funktionale Verbesserungen. Dazu gehören je nach Sonderausstattung bzw. Zubehör zum Beispiel eine Durchgangsmöglichkeit vom Fahrerbereich zum Laderaum, ohne das Fahrzeug verlassen zu müssen, sowie ein Airline-Schienensystem, das eine sichere, anpassbare Fixierung der Ladung und damit eine Vielzahl professioneller Anwendungen ermöglicht. Flexibilität bietet auch die Fahrerkabine, die statt mit zwei Einzelsitzen optional auch mit einer dreisitzigen Bank bestellt werden kann.

PV5 Cargo L1H1: Bereit für die City
Der PV5 Cargo L1H1 ist für urbane Logistik und Serviceflotten optimiert. Er verfügt über einen kompakteren Laderaum mit einem Volumen von gut vier Kubikmetern (nach VDA) und ermöglicht durch diese Abmessungen ein effizientes Beladen und gute Manövrierbarkeit auf engem Raum.
„Mit der Einführung des PV5 Cargo Hochdach und des PV5 Cargo Standard erweitern wir unser PBV-Angebot, um ein breiteres Spektrum professioneller Einsatzmöglichkeiten in Europa abzudecken“, sagte Erhan Eren, PBV-Direktor bei Kia Europe. „Die verschiedenen Varianten stehen für einen Ansatz, der es Kunden ermöglicht, die Fahrzeugspezifikationen an ihre betrieblichen Anforderungen anzupassen. Die Hochdachvariante bietet ein größeres Ladevolumen und zusätzliche Funktionalität für anspruchsvollere Anwendungen, die kürzere Variante ermöglicht einen effizienten Einsatz in Innenstädten, wo Wendigkeit ausschlaggebend ist.“

Bewährte Plattform
Wie der PV5 Cargo generell basieren die neuen Varianten auf der Kia-Plattform E-GMP.S (Electric Global Modular Platform for Service). Diese Architektur für elektrische leichte Nutzfahrzeuge (eLCVs) gewährleistet Modularität, Langlebigkeit und die Integration von fortschrittlichen Konnektivitäts- und Flottenmanagementsystemen.
Für beide Varianten stehen drei Batterien mit Kapazitäten von 43,3 kWh, 51,5 kWh oder 71,2 kWh zur Wahl. Außerdem unterstützen beide das Laden von Wechselstrom (AC) mit 22 kW, da die AC-Ladeinfrastruktur in Europa am weitesten ausgebaut ist. Die maximale Reichweite beträgt bei der Hochdachvariante bis zu 372 Kilometer und beim Standardmodell bis zu 392 Kilometer (jeweils nach WLTP), wodurch ein breites Spektrum an täglichen Einsatzzyklen für unterschiedliche geschäftliche Anforderungen abgedeckt wird.
Die PV5-Modellpalette, die durch die neuen Varianten weiter gestärkt wird, beinhaltet bisher neben dem PV5 Cargo L2H1 den PV5 Passenger als Fünfsitzer (weitere Konfigurationen mit mehr Sitzplätzen folgen), den PV5 Chassis Cab, ein Fahrgestell mit Fahrerhaus, und Umbauversionen wie den PV5 Crew Van. Aufbauend auf dieser Grundlage will Kia seine PBV-Strategie mit der Einführung des PV7 im Jahr 2027 und des PV9 im Jahr 2029 ausweiten und damit seine PBV-Modellpalette vervollständigen. Mit mehr als 40 Karosserievarianten will das Unternehmen hochgradig anpassbare Mobilitätslösungen anbieten, die auf die vielfältigen Anforderungen von Kunden und Unternehmen zugeschnitten sind.

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