Beim zweiten Rennen zur italienischen GT4-Meisterschaft in Vallelunga schnupperte die österreichische Rennfahrerin Jorden Dolischka erstmals an den Spitzenrängen.GT-Rookie Jorden Dolischka (21 Jahre) war bei ihrer Premiere auf der Rennstrecke nahe Rom auf Anhieb schnell. Die Wahl-Burgenländerin teilt sich in dieser Saison das Cockpit eines Porsche Cayman GT4 mit dem Schweizer Noah Massa. Während Noah sein Qualifying auf Platz 11 beendete, konnte Jorden mit Platz 8 besser abschneiden. Noah begann das erste Rennen mit einem sehr guten Start. Doch während sich Jorden in der Box für ihren Einsatz bereitmachte, kam es zu einem folgenreichen Rennunfall Noahs: „Das ABS ist ausgefallen, das Lenkrad stand ziemlich schief und auf der rechten Seite waren beide Felgen beschädigt“, berichtet Jorden über die Schäden am Auto. Zumindest die beiden kaputten Räder konnten von Jordens Team „Alex Fontana Racing“ beim Fahrerwechsel noch getauscht werden. Dolischka ließ sich von diesem Handicap nicht bremsen und schaffte es mit dem beschädigten Fahrzeug sogar noch, auf Rang sieben nach vorne zu fahren: „Schade, es wären sicher die Top-5 möglich gewesen, aber das gehört im Motorsport eben auch dazu …“Im zweiten Rennen war nun Jorden an der Reihe, das Rennen zu eröffnen. Zunächst hielt Dolischka mit der Spitzengruppe mit, doch diesmal bekam sie einen Schubser. Unschuldig ging es für sie durchs Kiesbett – doch Jorden konnte weiterfahren und startete prompt eine Aufholjagd: „Bei einem weiteren Überholmanöver ist mir dann eine Gegnerin, die deutlich langsamer war als ich, ins Auto gefahren. Ich habe von links einen Rempler bekommen und musste erneut die Strecke verlassen.“ Doch ein weiteres Mal behielt sie die Nerven und konnte das Auto immerhin noch heil zum Fahrerwechsel bringen. Am Ende wurde es der neunte Platz in einem umkämpften Rennen: „Wir haben viel gelernt. Es war immerhin erst mein zweites GT-Rennen. Ich habe gezeigt, dass ich den Speed habe und den Mut zu kämpfen. Abgesehen von den Kollisionen ist viel Potenzial da, das nehme ich positiv ins nächste Rennwochenende mit.“ Dort wartet erneut eine neue Strecke auf die ehemalige Kart-Meisterin: die bekannte Ferrari-Strecke und traditioneller MotoGP-Circuit Mugello in der Toskana.
Dass Ex-Rallye-Staatsmeister Kris Rosenberger mit allem, was einen Motor besitzt, schnell unterwegs ist, das konnte er im Laufe seiner Karriere schon mehrmals unter Beweis stellen. […]
Das Motorportfestival auf dem Salzburgring beinhaltete gleichzeitig die sechste und finale Veranstaltung der Touring-Car-Series-Eastern-Europe, in der sich ein einziges Mädchen einer männlichen Übermacht stellte: die […]
19-jährige Vorarlbergerin, die im Burgenland zu Hause ist, fährt für Mertel Motorsport Bisherige Stationen seit 2013 waren der Kartsport, Formel Renault und Suzuki Cup Europe. […]
Hinterlasse jetzt einen Kommentar