Ecce-Homo Bergrennen und Hemberg Rennen

Auf beiden Rennen waren die Vorarlberger stark vertreten

Gleich auf zwei Schauplätzen haben sich unsere Amateur-Rennfahrer um gute Platzierungen bemüht. Unser schneller Mann im Bergrennsport, Christoph Lampert (44), nahm den weiten Weg nach Tschechien auf sich, um am traditionellen Ecce-Homo-Bergrennen in Šternberk teilzunehmen. Für ihn ging es dabei um wichtige Punkte in der österreichischen Automobil-Bergmeisterschaft. Das Rennen wurde zugleich als Lauf zur FIA-Berg-Europameisterschaft gewertet, weshalb die Konkurrenz besonders stark war.

Die 7,8 Kilometer lange Strecke hatte es in sich – entsprechend oft wurden die beiden Rennläufe aufgrund von Zwischenfällen unterbrochen. Auf beiden RennenIm ersten Lauf wurde Christoph Lampert im Sportprototyp Nova Proto NP01, der von einem 1750-ccm-Honda-Turbomotor mit rund 540 PS angetrieben wird, durch einen vor ihm gestarteten Teilnehmer „ausgebremst“, der für einen Rennabbruch sorgte. Lampert musste umdrehen und zum Neustart zurückkehren. Bereits im oberen, schnellen Streckenabschnitt bemerkte er ein deutlich verschlechtertes Fahrverhalten, konnte sich jedoch noch ins Ziel retten. Ursache war ein schleichender Plattfuß im hinteren rechten, neuen Pirelli-Reifen.
Für den zweiten Rennlauf konnte der Schaden behoben werden. Lampert war daraufhin um 2,64 Sekunden schneller als im ersten Durchgang, was ihm im Endklassement Rang sieben einbrachte. Zudem wurde er als bester Österreicher unter insgesamt 173 Startern gewertet.
„Für mich ist das die schönste Strecke im Kalender, hier gibt es von allem etwas. Die Anspruchsvolle Strecke, die den Fahrer fordert und technisch alles vom Auto abverlangt mit einem großen Vollgasanteil bei dem 260km/h erreicht werden macht so richtig Spaß im Auto. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis unter den Umständen und in der Österreichischen Meisterschaft stehe ich auf Platz vier“ so Lampert der gleich die 700km lange Strecke mit dem Transporter direkt zum nächsten Rennen am kommenden Wochenende in Glasbach (DE) unter die Räder nahm.

Hemberg Rennen

Auch am zweiten Schauplatz waren gleich vier Vorarlberger vertreten. Nicht ganz so weit hatten es unsere Tourenwagen Piloten in die benachbarte Schweiz zum Hemberg Rennen. Hier zeigte sich der Langener Michael Ostermann (Opel Kadett) und auch der Feldkircher Dominik Fröhle (Tracking) in Bestform. Sie gewannen jeweils ihre zugeordnete Klasse und schleppten je einen Pokal nach Hause für den Sieg. Michael Ostermann der nach seinem grandiosen Sieg im Wolfsfeld (DE) Bergrennen gleich auch hier am Hemberg abräumte zeiget sich zufrieden, denn er hat sich für den KW-Berg-Cup (Führend im Zwischenergebnis) eingeschrieben und wichtig Punkte gesammelt mit dem perfekt präparierten Opel Kadett mit 2,5ltr. Hubraum und 340PS. Der Zweite jubelnde Dominik Fröhle konnte seinen Vorjahressieg mit dem Silhouetten BMW unter dem sich ein Tracking mit 1000ccm Motorrad Motor verbirgt, recht eindrücklich wiederholen. „Ich war um zwei Sekunden schneller als im letzten bei meinem Sieg hier, das freut mich sehr, den es zeigt, dass ich mich entwickelt habe und immer besser mit dem Auto zurechtkomme. Gerade hier am Hemberg ist es wichtig die richtige Linie zu finden auf der technisch Anspruchsvollen Strecke mit dem wechselnden Asphalt“, so ein glücklicher Klassensieger. Mit Thomas Feuerstein (Opel Kadett) auf dem dritten Platz in seiner Kategorie reihte sich der Riefensberger in die Vorarlberger Erfolgsgeschichte ein, während der Dornbirner Michael Zeilinger (Ford Escort) in einem stark umkämpften Feld mit Platz neun im Mittelfeld landete.

Text: Manfred Noger Fotos: Joe Dorner (12) MCH Photography (5)

 

Keine Motor Freizeit Trends News mehr verpassen!

Jetzt Newsletter kostenlos abonnieren.

Wir respektieren den Datenschutz! Eine Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit möglich.

An welche Email-Adresse sollen wir die Motor Freizeit Trends News senden?

MFT Jahresabo
Anzeige

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*