Mit der Anschlagfeier am 6. März hat der Bau des Haupttunnels des Stadttunnels Feldkirch offiziell begonnen. Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Christoph Bitschi: „Der heutige Tunnelanschlag ist ein historischer Moment für dieses Projekt, für Feldkirch und für ganz Vorarlberg. Nach vielen Jahren der Planung und von Vorbereitungsarbeiten beginnt nun die Umsetzung des Herzstücks eines Projekts, das für Generationen gedacht ist.“ Rund 8000 Menschen, ein Fünftel der Feldkircher Bevölkerung, werden Tag und Nacht spürbar vom Verkehrslärm entlastet. Das Land Vorarlberg, die Stadt Feldkirch und die Vorarlberger Energienetze GmbH, Vertreter der ausführenden ARGE Jäger Bau/STRABAG/Hilti & Jehle sowie geladene Gäste kamen im künftigen Portalbereich in der Felsenau zusammen, um den Auftakt für die Umsetzung dieses Generationenprojekts gemeinsam zu begehen.

Neues Kapitel unter gutem Stern
Die Anschlagfeier markiert den Beginn eines neuen Kapitels des Zukunftsprojekts Stadttunnel Feldkirch – ein wegweisender Moment für zukunftsfähige Mobilität und nachhaltige Entwicklung. Nach der kirchlichen Segnung durch den Generalvikar der Diözese Feldkirch, Hubert Lenz, folgte der Tunnelanschlag. Mit der ersten offiziellen Sprengung am Portal des Haupttunnels in der Felsenau übernahm Julia Bitschi das Amt der Tunnelpatin. Als irdische Vertreterin der Schutzpatronin der Bergleute und Tunnelbauer, der Heiligen Barbara, soll sie den Mineuren Glück bringen und symbolisch über einen sicheren, unfallfreien Bauverlauf wachen.
Weit mehr als ein Entlastungsprojekt für Feldkirch
Der Stadttunnel wird den Gesamtverkehr an der Bärenkreuzung um etwa ein Viertel verringern, den Schwerverkehr sogar um fast zwei Drittel. Zwischen Tisis und der Felsenau wird sich die Luftgüte deutlich verbessern. Für Feldkirch ist dieses wichtige Infrastrukturvorhaben jedoch weit mehr als das langersehnte Entlastungsprojekt. „Mit dem Stadttunnel gewinnen wir Raum, Lebensqualität und neue Perspektiven“, verdeutlicht Bürgermeister Manfred Rädler, „und wir nutzen diese einmalige Chance für unsere Bevölkerung.“
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