115 Tage vor dem ersten Renneinsatz in der Formel 1 hat Audi in seinem Brand Experience Center in München einen Ausblick auf den Auftritt des Unternehmens in der Königsklasse des Motorsports gegeben. Wie bei zukünftigen Serienmodellen setzt Audi auch auf und abseits der Rennstrecke auf kompromisslose Klarheit.

F1 als globale Bühne für „Vorsprung durch Technik“
Das Formel-1-Projekt ist für Audi ein strategisches Leuchtturmprojekt, das die technologische, kulturelle und unternehmerische Neuausrichtung der Marke widerspiegelt. Es soll Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende gleichzeitig begeistern. Entwicklung und Renneinsatz erfolgen in einem wirtschaftlich attraktiven Rahmen: Eine für alle Teams geltende Kostendeckelung („Cost Cap“) sorgt für ein klar definiertes Budget und Bedingungen, während die weltweite Reichweite der Formel 1 eine starke Markenpräsenz und Sponsoring-Möglichkeiten bietet.

Die Formel 1 ist seit Jahrzehnten eine global etablierte Sportplattform und mit mehr als 820 Millionen Fans die weltweit beliebteste Sportserie. Im Jahr 2024 haben rund 1,6 Milliarden TV-Zuschauer die Rennen verfolgt. Die finanziellen Bewertungen der Formel-1-Teams liegen im Milliardenbereich. Das künftige Audi F1-Team hat mit adidas, bp und dem zukünftigen Titelpartner Revolut bereits drei Weltkonzerne als Partner an seiner Seite – und das Interesse, Audi in der Formel 1 zu begleiten, ist groß.
Für den Einstieg in die Formel 1 hat Audi die Sauber Group in der Schweiz Anfang dieses Jahres vollständig übernommen und damit die Voraussetzung geschaffen, um den Staatsfonds von Katar als Investor an Bord zu holen. An der Spitze des Audi F1-Projekts stehen mit dem früheren Ferrari-Teamchef Mattia Binotto und Jonathan Wheatley zwei erfahrene Formel-1-Manager, die direkt an Audi CEO Gernot Döllner berichten. Bei den Fahrern setzt das Unternehmen mit Routinier Nico Hülkenberg (Deutschland) und Nachwuchstalent Gabriel Bortoleto (Brasilien) auf eine Kombination aus Erfahrung und jugendlicher Energie.

„Die Formel 1 ist mehr als Motorsport“, sagt Jürgen Rittersberger, CFO der AUDI AG. „Sie ist Show, Emotion, Technologie – und auch eine Herausforderung. Aber genau diese Kombination bringt uns dahin, wo wir hinwollen: neue Kundengruppen für Audi begeistern. Mit der enormen Reichweite der Formel 1 haben wir die Chance, neue Kunden für unsere Marke zu gewinnen – insbesondere in der jüngeren Zielgruppe, denn dort verzeichnet die Formel 1 ein rasantes Wachstum. Dank der Kostenobergrenze ist die Formel 1 heute finanziell berechenbarer denn je. Wenn wir uns die Entwicklung der Sponsoring-Möglichkeiten, die Team-Bewertungen und das gesamte Umsatzpotenzial in der Formel 1 ansehen, wird eines klar: Dieser Weg ergibt für Audi absolut Sinn – auch wirtschaftlich.“

Vom Motorsport-Erbe zum F1-Newcomer
Motorsport ist Teil der DNA von Audi und war schon immer Antrieb für technologischen Fortschritt und Innovation. Vom ersten Grand-Prix-Fahrzeug mit Mittelmotor über den Allradantrieb quattro im Rallyesport bis hin zu den Diesel-, Hybrid- und Elektroantrieben in Le Mans, in der Formel E und bei der Rallye Dakar hat Audi bisher jedes Motorsport-Projekt mit Entschlossenheit, Mut, Ausdauer und Teamgeist zum Erfolg geführt und dabei stets Pionierleistungen erbracht. Daran soll das Formel-1-Engagement von Audi anknüpfen.

Die Königsklasse des Motorsports gilt als härtestes Testlabor der Welt. Die kurzen Entwicklungszyklen, flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungen sollen dem gesamten Unternehmen als Vorbild dienen. Gleichzeitig ist Audi damit nah an den neuesten technologischen Entwicklungen und Materialien. Dank eines offenen Wettbewerbs dient die Formel 1 als Technologietreiber sowohl für die Elektromobilität als auch für nachhaltige E-Fuels – beides Themen mit hoher Relevanz auch für Serienmodelle. Auf diesen beiden Gebieten bietet das Reglement große Freiheiten und Raum für Innovationen.
Tiefgreifende Änderungen im technischen Reglement der Formel 1 ab 2026 bieten für Audi als Neueinsteiger den idealen Zeitpunkt für den Eintritt in die Königsklasse. Alle Wettbewerber müssen sich zur selben Zeit sowohl beim Fahrzeug als auch beim Antrieb mit neuen Rahmenbedingungen und Technologien vertraut machen.

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