Eine der vielen erfolgreichen GT3-Rennserien ist die International GT Open von Herrn Jesus Parecha. Nach vielen Jahren trat man heuer erstmalig nicht mehr in Spielberg an. In Hockenheim wurde Österreich durch den Fahrer Dominik Baumann und das Team Baron Motorsport repräsentiert.
Samstag:
Der Samstag gehörte unter den 27 teilnehmenden von A bis Z dem Lamborghini Huracan der kleinen italienischen Mannschaft Scuderia Villorba Corse. Leonardo Moncini und der Portugiese Rodrigo Testa starteten nach einem gelungenen Qualifying von der Pole-Position vor dem Greystone-McLaren von Dean MacDonald und Zac Meakin. Dominik Baumann im Mercedes AMG GT3 des deutschen Motopark Teams erzielte die hervorragende 7. Zeit.
Bei schönem Sonnenschein führte der schwarz-rote Villorba-Lambo de facto von Start bis ins Ziel vor dem britischen Greystone-McLaren. Baumann litt unter dem etwas langsameren Co-Piloten Marcelo Ramirez aus Mexiko, trotzdem kam man als 9. unter die top10, nur knapp hinter dem Schwesterauto des Dreamnteams Maxi Götz – Christian Mansell. Baron Motorsport setzte den Polen Adrian Lewandowski im Ferrari 296 ein, der als 18. und damit als zweiter der Amateur-Klasse ankam.
Sonntag:
Der Sonntagswunsch von Pole-Setter Alex Fontana „Wir haben das Auto super für Trockenheit eingestellt – hoffentlich regnet es nicht“ hat sich nicht erfüllt. Genau im Moment des Starts begann es zu regnen – und der ZRS-Porsche-Fahrer flog nach Kontakt mit dem englischen Elite-Ferrari in der ersten Kurve von der Strecke…
Gerade dieser Elite-Ferrari der Briten Tom Emson und Tom Lebbon führte anschließend das Rennen klar an. In dem einstündigen Rennen, das von wechselhaften Wetterbedingungen und langen Neutralisationen geprägt war, kämpften die beiden Toms vor allem mit dem AC Corse-Ferrari 296 des italienischen Teams Duran-Mosca. Gegen Ende des Rennens regnete es am stärksten, eines der Opfer war der „italienische Ferrari“, und so rückten zwei McLaren auf die Podestplätze vor.
Ramirez qualifizierte den Baumann-Wagen nur für Startplatz 21, einen Platz hinter Lewandowskis Baron-Ferrari. Dominik Baumann kam das wechselhafte Wetter sicher zugute. Er übernahm auf Platz 18 liegend – und fuhr in einer entfesselnden Schlussphase den sensationellen 7. Platz aus, während Lewandowski nur als Letzter ins Ziel kam.
Ergebnis Sonntag:
1. Emson/Lebbon, Elite-Ferrari
2. Cresswell/Geppert, Greystone-McLaren
3. Meakin/MacDonald, Greystone-McLaren
4. Blanchemain/Pla, Santeloc-Audi
5. Schwarzer/Fach, Fach-Porsche
6. Veselaho/Ferrari, AF Corse-Ferrari
7. Baumann/Ramirez, Motopark-Mercedes
Text und Foto: Roman Klemm
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