Nächste Opel Astra-Generation Made in Rüsselsheim

Die nächste Generation des Opel Astra, die auf der neuen STLA ONE Stellantis-Plattform basieren wird, wird wieder am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim gebaut. Wie Opel CEO Florian Huettl beim Stellantis Investor Day bekanntgab, plant der deutsche Hersteller bis 2030 die Einführung von mindestens vier neuen Opel-Modellen. Zu den Newcomern gehören die jeweils nächste Generation der Bestseller Opel Astra und Opel Corsa sowie das kürzlich angekündigte neue SUV im C-Segment, das in Partnerschaft mit Leapmotor entsteht. Darüber hinaus wird Opel in weitere Modelle des bestehenden Portfolios investieren.

„Die Investition in die Produktion der nächsten Astra-Generation in Rüsselsheim unterstreicht den Fokus von Stellantis auf Deutschland sowie die Bedeutung von Opel“, sagt Emanuele Cappellano, COO von Stellantis Enlarged Europe. „Das C-Segment, auf das rund 30 % des gesamten Pkw-Absatzes in Europa entfallen, ist ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Strategie von Stellantis, die Marktabdeckung des Unternehmens in unserer Region zu stärken – ganz im Sinne unseres Strategieplans ‚FaSTLAne 2030‘.“
„Die Vergabe der nächsten Astra-Generation an unser Werk in Rüsselsheim bekräftigt das Engagement von Opel für Deutschland als Industriestandort. Ich freue mich sehr, dass Rüsselsheim auch in Zukunft die Heimat des Astra bleiben und dieser in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem neuen grEEn-campus gebaut werden wird“, sagt Opel CEO Florian Huettl. „Diese Investition ist ein klares Zeichen dafür, dass wir gemeinsam mit unseren Sozialpartnern Vereinbarungen erzielen, die allen Beteiligten zugutekommen.“
„Opel und Vauxhall stellen einen wichtigen Gewinn für Stellantis dar und spielen insbesondere in Europa eine bedeutende Rolle“, betonte Xavier Chéreau, Aufsichtsratsvorsitzender der Opel Automobile GmbH, während seines heutigen Besuches in Rüsselsheim. „‚Made in Germany‘ ist ein anerkanntes Gütesiegel für Kunden überall auf der Welt und stellt einen strategischen Vorteil für Opel im Stellantis-Konzern dar. Dies wird durch eine starke industrielle Basis und einen qualitativ hochwertigen sozialen Dialog gestützt“, fügte Chéreau hinzu.
Die Allokation stellt eine weitere wichtige Investition zu den laufenden Projekten in einer Gesamtinvestitionshöhe von mehr als einer Milliarde Euro in Deutschland dar. Denn Opel und Stellantis Germany bauen aktuell bereits an der neuen, hochmodernen Zentrale, dem grEEn-campus Rüsselsheim. Die neue Zentrale von Opel und Stellantis Germany wird hochmoderne Arbeitsplätze bieten, die auf flexibles Arbeiten und gemeinschaftliche Zusammenarbeit ausgelegt sind. Zudem werden nachhaltige Baustoffe eingesetzt, um eine gute Innenraumatmosphäre zu gewährleisten. Die Energieversorgung erfolgt durch eine Photovoltaikanlage, die in ein Gründach integriert ist. Dieses leistet nicht nur einen Beitrag zur Artenvielfalt, sondern sorgt zugleich für ein angenehmes Mikroklima und trägt zur Kühlung des Gebäudes bei, die parallel über eine bodennahe Geothermieanlage gewährleistet wird.
Modelle aus dem C-Segment sind seit mittlerweile 90 Jahren eine wichtige Säule des Opel-Portfolios. Die Erfolgsgeschichte, die 1936 mit dem Kadett begann, setzt die aktuelle Astra-Generation nahtlos fort. Mit Hightech-Lösungen wie den Intelli-Lux HD Scheinwerfern und hocheffizienten Antrieben von batterie-elektrisch (Energieverbrauch: 15,5-15,3 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km; CO2-Klasse: A.) über Plug-in-Hybrid (Energieverbrauch gewichtet: 12,8-12,6 kWh Strom/100 km plus 2,3-2,2 l Benzin/100 km; CO2-Emissionen: 50-52 g/km; CO2-Klasse: B. Bei entladener Batterie: Kraftstoffverbrauch: 5,5-5,4 l/100 km; CO2-Klasse: D.) und Hybrid (Kraftstoffverbrauch: 5,0-4,9 l/100 km; CO2-Emissionen: 112-109 g/km; CO2-Klasse: C.) bis Diesel (Kraftstoffverbrauch: 5,0-4,9 l/100 km; CO2-Emissionen: 132-130 g/km; CO2-Klasse: D.) deckt der Astra – entworfen, entwickelt und gebaut in Rüsselsheim – so gut wie alle Kundenbedürfnisse ab. Bisher wurden rund 25 Millionen Einheiten von Kadett und Astra verkauft.
Wie der zukünftige Astra wird auch die nächste Corsa-Generation auf der neuen STLA ONE Stellantis-Plattform basieren und einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer erschwinglicheren und noch relevanteren Elektromobilität darstellen. Der aktuelle Corsa ist seit mehr als fünf Jahren Deutschlands meistverkaufter Kleinwagen und führt diesen Erfolg auch 2026 kontinuierlich fort. Bis heute wurden insgesamt mehr als 15 Millionen Corsa verkauft.
Stellen Astra und Corsa zwei etablierte Produkte im Opel-Portfolio dar, so wird das komplett neue C-SUV das Angebot im C-Segment neben dem Opel Frontera und dem Opel Grandland vervollständigen. Das neue Modell, das Teil der erweiterten Partnerschaft mit Leapmotor ist und in Saragossa vom Band laufen wird, dient als Blaupause für eine effiziente globale Zusammenarbeit im Rahmen der Erweiterung der Partnerschaft mit Leapmotor. Das neue C-SUV wird bei Opel in Rüsselsheim entworfen und erschaffen und von internationalen Teams in Deutschland und China entwickelt. Zugleich wird es dem deutschen Hersteller ermöglichen, in kürzester Zeit einen bedeutenden strategischen Schritt bei der Elektrifizierung und Skalierung zu machen. Der Produktionsstart des Newcomers wird bereits ab 2028 erwartet.

 

Das Fahrzeug ist zum Zeitpunkt der Pressemeldung noch nicht bestellbar. Verbrauchsangaben liegen seitens des Herstellers nicht vor.

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