Rot-weiß-rote Gesichter mit blauem Cosmó-Stern, ausgefallene Kostüme und bunte Fahnen waren in der großen Messehalle 13 in Dornbirn am vergangenen Samstagabend, 16. Mai 2026, bei der größten Song-Contest-Party in Vorarlberg zu sehen. Eine gigantische Warm-up-Party mit einzigartigem Bühnenprogramm, Schminkstation, Bars und Foodtrucks sorgten dafür, dass jede Menge Tanzscheine gelöst wurden und mit dem ORF Vorarlberg bis weit nach Mitternacht kräftig feiern angesagt war.
Riesenbühne und Megastimmung
Begeisterung beim Publikum löste die extra aufgebaute Riesenbühne mit bestem Sound und drei überdimensional großen Screens aus, die gestochen scharfe Bilder lieferten. Die Hallen-Kameras verfolgten das Geschehen auf und um die Bühne, damit das Publikum in der Halle die Show hautnah mitverfolgen konnte. Inés Mäser, Dominik Dapré und Nicole Oberhauser vom ORF Vorarlberg begleiteten als Moderatorenteam durch den Abend.
Unvergessliche Countdown-Show
Vienna was calling und Dornbirn hat geantwortet: Die zweistündige Countdown-Show bis zur Übertragung des 70. Eurovision Song Contest begann standesgemäß mit der Eurovisionshymne, live gespielt vom Blasmusiktrio „Dreiecksbeziehung“ aus dem Bregenzerwald. Bevor Österreich-Starter Cosmó noch eine Grußbotschaft an die volle Halle in Dornbirn übermittelte, gab es von Tanzlehrerin Juanita Hieble einen Crashkurs, damit der Tanz zum „Tanzschein“ auch wirklich saß.
Einzigartige Zeitreise durch Vorarlberger Song-Contest-Geschichte
Was folgte, war eine musikalische Zeitreise. Alle drei Vorarlberger, die in der Geschichte des Eurovision Song Contest für Österreich auf einer internationalen Bühne standen, sangen noch einmal ihre Lieder von damals. Den Start machte Thomas Pegram trat 2004 mit der Gruppe „Tie Break“ und dem Titel „Du bist“ im türkischen Istanbul an. Für den Auftritt in Dornbirn 22 Jahre später holte er seine neunjährige Tochter Sia als Verstärkung auf die Bühne.
George Nussbaumer performte seinen Song Contest-Titel „Weil’s dr guat got“ aus dem Jahr 1996. Damals vertrat er Österreich im norwegischen Oslo. Er hatte aber nicht nur seinen Hit von vor 30 Jahren noch einmal einstudiert – er stimmte auf dem Piano auch „Heute in Jerusalem“ an. Das ist der Song, mit dem Ina Wolf (damals als Christina Simon) für Österreich 1979 im israelischen Jerusalem auf der Bühne stand. In Dornbirn war es war ein ganz besonderer Auftritt, sang Ina Wolf doch im Original-Song-Contest-Kleid, das sie vor 47 Jahren getragen hatte.
Gemeinsamer Song aller Allstars als Höhepunkt
Schließlich wurde noch einmal Vorarlberger Song Contest-Geschichte geschrieben, als das Trio die Fans mit einer Premiere begeisterte. Mit Piano und Gitarre performten Ina Wolf, George Nussbaumer und Thomas Pegram „No one can’t say we didn’t try“ – denn schließlich könne keiner sagen, die drei hätten es beim Song Contest für Österreich nicht probiert.
Tanzschein traf Flashmob und „Model Me“-Contest
Mit Tanzen war es damit aber nicht genug: Während Moderatorin Nicole Oberhauser im Publikum nach den Song Contest-Favoriten fragte, sammelten sich an die hundert Tänzerinnen und Tänzer zu einem „Flashmob“ anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Stadt Dornbirn. Starke Choreografie und brandaktuelle Mode zeigten die Finalistinnen und Finalisten des „Model Me“-Wettbewerbs von Russmedia (vol.at. sowie „Vorarlberger Nachrichten“) und der Team Agentur. Glitzer, Pailletten und auffällige Metallic-Looks zeigten, wofür der Eurovision Song Contest seit Jahrzehnten steht: Glamour, große Auftritte und jede Menge Extravaganz. Auch Hoodies mit „Cosmó“-Sternen, gestickt in Vorarlberg, zogen die Blicke auf sich.
„The Monroes“ machten Party perfekt
Für die Megastimmung bis zum Start des großen Public Viewing sorgte die Vorarlberger Kultband „The Monroes“. Die Halle kochte und die Fans waren in allerbester Laune, als pünktlich um 21.00 Uhr die große Finalshow des Eurovision Song Contest 2026 live aus der Wiener Stadthalle übertragen wurde.
Feierstimmung mit bester Verpflegung
Beim Public Viewing des größten Musikwettbewerbs der Welt blieben in der Messehalle in Dornbirn kein Magen leer und keine Kehle durstig. Fürs leibliche Wohl sorgten die Foodtrucks von „Emma & Eugen“ und mehrere Bars erfüllten jegliche Getränkewünsche, bestens gemanagt von 60 Volunteers der Dornbirner Pfadfinder.
Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg: „Ein Highlight folgte auf das nächste bei der größten Eurovision Song Contest-Party des Landes mit dem ORF Vorarlberg. Danke an alle, die dieses Fest unvergesslich gemacht haben: alle Mitwirkenden, die vielen helfenden Hände, natürlich das beste Publikum und unser starker Partner Dornbirn Tourismus & Stadtmarketing!“
Michael Rüdisser, Geschäftsführer Dornbirn Tourismus & Stadtmarketing: „Gemeinsam mit dem ORF Vorarlberg und zahlreichen engagierten Akteurinnen und Akteuren haben wir die größte Song Contest-Party Vorarlbergs mit Gästen aus der gesamten Vier-Länder-Region gefeiert. Der Abend bleibt als großartiges Fest der Musik, der Gemeinschaft und des Eurovision-Spirits unvergesslich!“
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