Dreigestirn vertritt ZM-Racing bei der Lavanttal Rallye in Wolfsberg

Hermann Neubauer, Peter Hopf und Christoph Zellhofer auf drei verschiedenen Autos. Toyota GR Yaris Rally2, Ford Fiesta Rally2 und Suzuki Swift ZMX heißen die Boliden.

Drei völlig differente Autos bei der Lavanttal Rallye am 10. / 11. April in Wolfsberg zu betreuen, stellt hohe Anforderungen an die Technik-Crew von ZM-Racing. Dazu Teamchef Max Zellhofer: „Nachdem die meisten unserer Piloten in einer Saison mehrmals an den Start gehen oder die ganze Meisterschaft bestreiten, haben wir fixe Technik-Crews zusammengestellt, die sich um sämtliche Anliegen und Probleme der Piloten oder Beifahrer kümmern. Darüber hinaus haben wir noch eigene Experten, die sich mit der sehr wichtigen Wahl der Reifen beschäftigen, oder die sich mit den jeweiligen Reglements technisch oder auch taktisch bestens auskennen.“

Einer dem man durchaus zutrauen kann, dass er fahrerisch in der Lage ist mit den bisherigen Saison-Dominatoren Simon Wagner und Michael Lengauer mitzuhalten ist der Salzburger Hermann Neubauer mit Ursula Gassner auf dem Beifahrerinnen Sitz auf Toyota GR Yaris Rally2: „Wir haben uns heuer entschieden nicht die ganze Meisterschaft zu bestreiten, sondern nur einige ausgewählte Rallyes. Dazu zählen neben der Jännerrallye auch die Lavanttalrallye und die Rallye Weiz. Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich durch längere Pausen nicht genug Stabilität in der Leistung erreichen kann, aber der Rallyesport macht uns so viel Spaß, dass wir auf diese schöne Nebenbeschäftigung ganz einfach nicht verzichten wollen. Trotzdem werden wir wieder für unsere Fans versuchen, eine gute Performance zu zeigen.“

Der zweite Mann im Team ist der Steirer Peter Hopf auf einem Ford Fiesta Rally2. Sein Beifahrer ist ebenfalls Steirer und heißt Stefan Heiland. Hopf ist nicht nur ein sehr guter Rallyepilot, sondern gemeinsam mit Rallye-Legende Willi Stengg auch selbst Veranstalter der ET KÖNIG Murtal Rallye, erfolgreicher Geschäftsmann im Baummaschinen Segment und Transportgewerbe sowie Betreiber des Fahr Aktiv Zentrums in Fohnsdorf (FAZ Fohnsdorf)). „Ich bin in den Vorjahren mit einem Skoda Fabia Proto erfolgreich unterwegs gewesen und habe mich entschlossen mir heuer einen RC2 Boliden mit dem Ford Fiesta Rally2 zu leisten. Dieser Umstieg ist natürlich schon gewaltig, ich habe schon einiges an Lehrgeld bezahlt und bemühe mich von Rallye zu Rallye besser in die Sache hineinzukommen. Luft nach oben ist jedenfalls genug vorhanden, ich bin optimistisch, dass ich meine Performance von Rallye zu Rallye weiter steigern kann.“Der Dritte im ZM-Racing Team ist Christoph Zellhofer mit Beifahrerin Anna Maria Seidl aus Deutschland. Sie sind mit dem bewährten Suzuki Swift ZMX unterwegs, haben damit früher schon Cupsiege und Titel eingefahren und sind nach einem eher bescheidenen Saisonstart jetzt schon in der Lage, um den Staatsmeistertitel in der TEC7 ORM2 mitzufahren.: „Wir liegen derzeit mit neun Punkten Rückstand in der Tabelle an zweiter Stelle und wollen versuchen den Rückstand weiter zu verringern und unsere stärksten Konkurrenten bei dieser Lavanttal Rallye zu schlagen. Daher heißt unsere Devise für Kärnten voller Angriff und dadurch einen TopTen Platz in der Gesamtwertung zu erreichen, die ORM2-Wertung zu gewinnen, Klassensieger zu werden und auch in der Austrian Rallye Challenge wieder voll zu punkten.“

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