10. Azubi Car feiert 130 Jahre Škoda und seine enge Verbindung zum Radsport

28 Azubis verwandeln einen Škoda Superb Combi in ein Begleitfahrzeug für Radrennen

Mit dem zehnten Škoda Azubi Car schreiben 28 Auszubildende ein weiteres Kapitel in der Geschichte der Škoda Akademie in Mladá Boleslav. Der Škoda L&K 130 und seine spezielle Farbgebung sind eine Hommage an die Firmengründer Václav Laurin und Václav Klement, die vor 130 Jahren mit dem Bau von Fahrrädern begannen. Das Einzelstück basiert erstmals auf einem Škoda Superb Combi und ist mit einer Pick-up-ähnlichen Ladefläche und vielen cleveren Ideen ein Begleitfahrzeug für professionelle Radrennen.

Hommage an die Wurzeln von Škoda Auto und die Anfänge als Fahrradhersteller
Zum Abschluss eines Schuljahres entsteht an der Škoda Berufsschule traditionell ein Azubi Car. In diesem Jahr haben 28 Auszubildende einen Škoda Superb Combi in ein Begleitfahrzeug für Radrennen verwandelt. Der Name Škoda L&K 130 und eine spezielle Farbgebung sind eine Hommage an die 130-jährige Geschichte von Škoda Auto, die 1895 mit dem Bau von Fahrrädern ihren Anfang nahm. Später begannen die Firmengründer Václav Laurin und Václav Klement noch unter dem Markennamen L&K dann auch mit der Konstruktion und Fertigung von Motorrädern und Automobilen. Škoda Auto zeigt seine tiefe Verbundenheit zu Fahrrädern und zum Radsport noch heute, als langjähriger Unterstützer internationaler Radsport-Großereignisse bis zur Tour de France. Der Škoda L&K 130 wird in diesem Sommer auch bei der 112. Austragung der ‚Tour‘ zu sehen sein, die vom 5. bis 27. Juli 2025 stattfindet.

Erstes Student Car auf Basis des Škoda Superb und mit Plug-in-Hybridantrieb
Mehr als 2.000 Arbeitsstunden haben die Azubis mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte und Experten aus verschiedenen Abteilungen in die Planung, Entwicklung und Fertigung des Škoda L&K 130 investiert. Dabei bildete zum ersten Mal der Škoda Superb Combi die Basis für ein Azubi Car, das außerdem erstmals mit einem Plug-in-Hybridantrieb ausgerüstet ist. Dank seiner rein elektrischen Reichweite eignet es sich gut als Begleitfahrzeug bei Radrennen und nutzt im reinen Elektromodus eine Hochvoltbatterie mit einer Bruttokapazität von 25,7 kWh. Außerdem bietet das Fahrzeug ein großzügiges Platzangebot, was den Škoda L&K 130 zum idealen Begleiter von professionellen Radrennen macht. Für diesen Einsatzzweck haben die Azubis die Kombilimousine in einen Pick-up verwandelt. Das Fahrzeug verfügt nun über eine neue Heckscheibe hinter den Rücksitzen, die den Innenraum von der offenen Ladefläche trennt, sowie einen neuen, integrierten Fahrradträger-Mechanismus für den Transport und die schnelle Übergabe von Ersatzrädern.

Radsportbegeistert von Beginn an
Das zehnte Škoda Azubi Car spiegelt das Erbe von Laurin & Klement und damit die Ursprünge der Marke Škoda wider, die in diesem Jahr ihr 130-jähriges Bestehen feiert. Im Jahr 1895 begannen die Radsportenthusiasten Václav Laurin und Václav Klement, ein Mechaniker und ein Buchhändler, mit der Entwicklung und Fertigung von Fahrrädern unter dem Namen Slavia. Das Unternehmen wuchs schnell und präsentierte 1899 sein erstes Motorrad, bevor 1905 das erste Automobil von Laurin & Klement aus der Produktionshalle rollte. Die Begeisterung für das Radfahren ist aber immer Teil der Marken-DNA geblieben und wird heute unterstrichen durch die Unterstützung von zahlreichen großen internationalen Radrennen. So ist Škoda Auto bis 2028 offizieller Hauptpartner der Tour de France und der Tour de France Femmes avec Zwift. Die Zusammenarbeit mit den Sportveranstaltern A.S.O. und Unipublic umfasst insgesamt 20 internationale und prestigeträchtige Radrennen für Männer und für Frauen, darunter unter anderem auch die Spanien-Rundfahrt La Vuelta sowie die belgischen und französischen Eintagesklassiker La Flèche Wallonne, Lüttich-Bastogne-Lüttich und Paris-Roubaix. Außerdem bringt der tschechische Automobilhersteller seine Leidenschaft für Radsport durch die Plattform „We Love Cycling“ (www.welovecycling.com) zum Ausdruck.

Inspiriert von der L&K-Ära des Unternehmens
Der Name des zehnten Škoda Azubi Cars verweist auf die lange Geschichte von Škoda Auto. Das klassische gold-rot-schwarze Laurin & Klement-Logo, das sich beim Škoda L&K 130 auf der Motorhaube, an den Radnaben und auf dem Lenkrad wiederfindet, ist eine Hommage an die ersten Automobile des Unternehmens aus dem Jahr 1905. Das Exterieur- und das Interieurdesign nehmen zudem großflächig die Farben Gold, Rot und Schwarz auf. Neben der Lackierung gibt es auch eine hinterleuchtete Kühlergrillmaske mit LEDs, die jede Farbe innerhalb des RGB-Spektrums abbilden können. Das finale Design wurde aus Dutzenden von Skizzen ausgewählt, die von den Schülern angefertigt wurden.

Pick-up mit einer Schiebetür hinten rechts
Um den Škoda Superb Combi in einen Pick-up mit einer großzügigen Passagierkabine und einer funktionalen, herausschiebbaren Ladefläche zu verwandeln, haben die Azubis zahlreiche Änderungen an der Karosserie vorgenommen. Sie schnitten das Kombidach hinter den C-Säulen ab, verstärkten die Karosserieteile der verbleibenden Passagierkabine, passten die B- und C-Säulen an und verkürzten die Dachreling. Dazu entwickelten die Schüler eine neue hintere Kabinenwand inklusive einer Heckscheibe, die hinter der zweiten Sitzreihe platziert ist. Die rechte hintere Tür ist mit einem völlig neuen Hebe-Schiebe-Mechanismus versehen, den die Auszubildenden in enger Zusammenarbeit mit Experten aus der Entwicklungsabteilung des Unternehmens konstruiert haben. Da die Tür beim Öffnen nicht klassisch nach außen aufschwingt, kann sie auch dann sicher geöffnet werden, wenn Radprofis nah an das Begleitfahrzeug heran oder an ihm vorbeifahren.

Elektrisch herausschiebbare Ladefläche mit zwei Standard-Fahrradträgern
Den Platz des ursprünglichen Gepäckraums nahm die neue, niedrig positionierte Ladefläche ein. Diese lässt sich zusammen mit der neuen Heckklappe per Knopfdruck von innen oder außen mittels eines einzigartigen Zahnstangen-Mechanismus nach hinten ausfahren. In diesem Zustand der Ladefläche lässt sich bei Bedarf während eines Rennens einfach und sehr schnell in angenehmer Höhe ein Ersatzfahrrad für einen Rennfahrer abladen. Auf der Plattform sind zwei Standard-Fahrradträger aus dem Original Škoda-Zubehör installiert. Wird die Plattform mit der Heckklappe eingefahren, schieben sich die Träger mit den Rädern bis zu einem Winkel von 35 Grad nach oben und das Fahrzeug hat die gleiche Länge wie der ursprüngliche Škoda Superb Combi. Ein drittes Fahrrad findet Platz auf einem Dachträger. Der Plug-in-Hybridantrieb – eine Premiere für ein Škoda Azubi Car – ist unverändert aus dem Škoda Superb Combi iV übernommen. Der 110 kW (150 PS) starke 1,5-TSI-Benzinmotor und ein Elektromotor entwickeln zusammen eine Systemleistung von 150 kW (204 PS). Die Hochvoltbatterie mit einer Bruttokapazität von 25,7 kWh ermöglicht eine ausreichende elektrische Reichweite, sodass sich der L&K 130 gut für den Einsatz als Begleitfahrzeug bei Radrennen eignet.

Interieur auf die Bedürfnisse eines Profi-Radteams abgestimmt
Im Interieur des Škoda L&K 130 dominieren wie im Exterieur die klassischen L&K-Farben Rot, Weiß, Gold und Schwarz an den Sitzen, den Türverkleidungen und dem Armaturenbrett; die verwendeten Materialien sind recycelbar. In die Bezüge der Sportsitze vorne ist ein „130 Jahre“-Logo eingestickt. Um die Bedürfnisse eines Profi-Radteams perfekt zu erfüllen, haben die Auszubildenden zahlreiche weitere Features in das Fahrzeug integriert. Ein zusätzliches Display auf der Beifahrerseite des Armaturenbretts zeigt Daten an, die zur Unterstützung der Rennfahrer benötigt werden. Durch eine permanente Internetverbindung sind diese Daten immer auf dem neusten Stand. Zur Kommunikation innerhalb des Teams ist ein Funkgerät installiert. Anstelle des linken Rücksitzes wurde eine große Kühlbox für die Trinkflaschen der Radprofis installiert. Die 12V-Batterie hat ihren Platz hinter den Rücksitzen gefunden. Ein großes Netz, das im Innenraum unter den Dachhimmel gespannt wird, nimmt viele Kleinigkeiten wie zum Beispiel Energieriegel oder Bandagen auf. Der Servicetechniker, der seinen Platz auf dem rechten Rücksitz hat, verfügt ebenfalls über ein eigenes Display an der Rückseite des Beifahrersitzes. Zahlreiche neue Ausstattungsdetails haben die Auszubildenden mit Hilfe von 3D-Drucktechnologie angefertigt. So stammen etwa die Halterungen für das Ablagenetz unter dem Dach ebenso aus dem 3D-Drucker wie die Logos.

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