Histo Cup begeistert am Pannoniaring

- mit spannenden Rennen und starken Leistungen

Der vierte Lauf des Histo Cups führte rund 110 Fahrer und Teams an den Pannoniaring nach Ungarn. Bei idealen äußeren Bedingungen – sommerlich warm, aber nicht zu heiß – erlebten Teilnehmer und Zuschauer ein abwechslungsreiches Rennwochenende mit packenden Duellen, souveränen Siegen und spannenden Meisterschaftsentscheidungen.

Nach dem Testtag am Freitag standen am Samstag die ersten Qualifyings und Rennen auf dem Programm. Unter der Leitung von Rennleiterin Eva Gruber und Race Director Rainer Werner wurde das Motorsport-Wochenende planmäßig eröffnet.

Dieter Svepes dominiert die Austrian GT
In der Austrian GT präsentierte sich der Niederösterreicher Dieter Svepes in bestechender Form. Mit seinem Ebcont Porsche 992 feierte er sowohl im ersten als auch im zweiten Rennen einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Im ersten Lauf belegten der Deutsche Stefan Ertl und Franz Lahmer die weiteren Podestplätze. Die Division K2 gewann Rehan Khan vor Herbert Karrer und Alexander Vogt. Rupert Weissenlehner setzte sich in der Division K1 durch. In der GT4-Wertung war Franjo Kovac im Mercedes AMG GT4 zweimal erfolgreich und verwies Reinhardt Gfatterhofer auf Rang zwei.

Nikolay Takev setzt Akzente in der Formel Young
Die Formel Young stand zunächst ganz im Zeichen des Niederösterreichers Nikolay Takev. Mit seinem Dallara Formel 3 gewann er die ersten beiden Rennen souverän. Hinter ihm sorgten Dominic Makolm, Alexander Fritz und Michael Fischer für spannende Kämpfe in der Formel Renault 2.0. In der Formel Renault 2.0 Periode 1 erwies sich Alfred Buschek als Mann des Wochenendes. Der Burgenländer gewann alle Wertungen seiner Klasse. Besonders spektakulär verlief das dritte Rennen, in dem die erst 17-jährige Salzburgerin Lea Kritzinger lange die Führung innehatte. Ein technischer Defekt führte jedoch zu einer roten Flagge und verhinderte ihren möglichen Premierensieg. Die Formel Renault Open teilten sich Norbert Lenzenweger und Marco Milani in spannenden Duellen.

Historische Tourenwagen und Young Timer sorgen für Action
Für zusätzliche Spannung sorgte die Zusammenlegung der historischen Tourenwagen und Young Timer. Im ersten Rennen der Fahrzeuge bis 2500 ccm fiel Polesetter Dominik Klima mit seinem Honda Integra in Führung liegend aus. Davon profitierte Toni Zisser, der sich den Sieg vor Michael März und Martin Niedertscheider sicherte. Die Young-Timer-Wertung gewann Bernhard Penc vor Laszlo Laczko und Edo Kopse. Im Mazda MX-5 Cup setzte sich Viliam Musitz gegen Drahomir Osvald und Peter Nemsila durch. Das zweite Rennen ging an Dominik Klima, der sich diesmal vor Toni Zisser und Michael März durchsetzen konnte. Nach einer Kollision musste der Lauf allerdings vorzeitig mit der roten Flagge beendet werden.

Wiesmeier und Becvar erfolgreich bei den großen Tourenwagen
Bei den Tourenwagen über 2500 ccm dominierte Günther Wiesmeier mit seinem Cupra TCR die TCO-Wertung. Der Oberösterreicher gewann beide Rennen vor Norbert Greger und Andreas Rehwald. Bei den Historischen war David Becvar im Ford Sierra Cosworth nicht zu schlagen. Der Tscheche gewann beide Rennen und verwies Michael Kadletz sowie Roger Bolliger beziehungsweise Michael Drs auf die weiteren Podestplätze.

Josef Neuhauser eine Klasse für sich
In der Formel Historic ließ der Tiroler Josef Neuhauser keine Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen. Mit seinem Dallara Formel 3 gewann er beide Rennen souverän. Peter Peckary belegte zweimal Rang zwei, während sich Thilo Krichbaum und Roman Pöllinger die weiteren Podestplätze teilten. In den Divisionen konnten sich unter anderem Robert Waschak, Franz Altmann, Franz Zehetner, Franz Zierhofer und Günter Ledl als Sieger eintragen.

Alexis von Wedel behält in der BMW 325 Challenge die Oberhand
Mit großer Spannung wurden die Rennen der BMW 325 Challenge erwartet. Alexis Graf von Wedel zeigte sich dabei in Topform und gewann beide Läufe. Im ersten Rennen komplettierten Patrick Weiss und Gerhard Weiss das Podium. Auch im zweiten Lauf behauptete sich von Wedel gegen die starke Konkurrenz. Dominik Ségur-Cabanac und Christopher Behensky sorgten dabei für spektakuläre Zweikämpfe. Die Silver-Cup-Wertungen gingen jeweils an Gerhard Weiss.

Ertl-Duo gewinnt das Ravenol Endurance Race
Den Höhepunkt des Wochenendes bildete das Ravenol Endurance Race. Die deutschen Brüder Stefan und Lukas Ertl feierten mit ihrem Porsche GT3 einen viel umjubelten Sieg. Mit sechs Sekunden Vorsprung verwiesen sie Herbert Karrer und Dieter Svepes auf Rang zwei. Platz drei ging an den Niederösterreicher Bob Bau. Die TCO-Klassenwertung gewannen Günther Wiesmeier und Max Wimmer. Schnellstes Young-Timer-Team waren Norbert Greger und Klaus Schneeberger.

Entscheidungen in der Classica Trophy
Auch die Classica Trophy brachte am Pannoniaring ihre Gesamtsieger hervor. Martin Tischler gewann die Solowertung vor Manfred Übertsroider und Herbert Zedka. In der Teamwertung setzten sich Herbert Margreiter und Konnie Aistleitner durch. Platz zwei ging an Stefanie Huber und Alois Hechenleitner. Die Digitalwertung entschieden Stefan und Werner Riedler vor Niki Horwath für sich. Mit der Siegerehrung am Sonntagnachmittag endete ein erfolgreiches Rennwochenende am Pannoniaring. Der nächste Lauf des Histo Cups findet von 7. bis 9. August 2026 am Slovakiaring statt.

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