Endlich ist er wieder offen – der Arlbergtunnel

154 Millionen Euro in umfangreichen Sicherheitsausbau investiert

Der Sicherheitsausbau des längsten Straßentunnel Österreichs ist zeitgerecht abgeschlossen – am 29. September fahren in den Abendstunden wieder die Autos ohne Behinderungen durch den Arlbergtunnel (S 16 Arlberg Schnellstraße). Damit steht der Tunnel drei Tage früher als geplant wieder zur Verfügung.

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste – darunter die Landeshauptleute Günther Platter und Markus Wallner – feierten heute alle Beteiligten den fristgerechten Abschluss eines der größten Sicherheitsprojekte der ASFINAG im Westen Österreichs. Die ASFINAG investierte 154 Millionen Euro in den Sicherheitsausbau und in die Sanierung des mittlerweile knapp 40 Jahre alten Arlbergtunnels.

Die Vorteile:
Mehr Fluchtwege: Die Abstände zwischen den Fluchtwegmöglichkeiten wurden von 1.700 Meter auf maximal 500 Meter verkürzt.
Sichere Fluchtwege im Zuluftkanal: 37 neuartige Fluchtwegen wurden errichtet. Erstmals nutzt die ASFINAG in einem Tunnel den Zuluftkanal über der Fahrbahn als Fluchtmöglichkeit. Das bedeutet: Im „ersten Stock“ über der Fahrbahn steht ab sofort ein absolut sicherer Bereich zur Verfügung, der weiter in die großen Sammelräume zwischen Bahn- und Straßentunnel führt.
Mehr Verkehrssicherheit durch neue Technologien: Als erster Tunnel in Westösterreich verfügt der Arlbergtunnel über zwei Thermoscanner, das Mikrofon-System AKUT und die derzeit modernste Hochdruck-Sprühnebelanlage. Darüber hinaus baute die ASFINAG die gesamte technische Sicherheitsausrüstung auf den derzeit modernsten Stand der Dinge um.
Das befürchtete Chaos durch die Umleitungen über den Pass blieb bei den Vollsperren 2015 und 2017 aus. Die umfangreichen Arbeiten an der Sicherheitstechnik, Entwässerung und Beleuchtung wurden in kürzest möglicher Zeit bewältigt. Der Schlüssel dafür lag im Einsatz zahlreicher Innovationen: Bei der Ausschreibung der Bauleistungen setzte die ASFINAG etwa finanzielle Anreize für die ausführenden Firmen, wenn sie durch technische Optimierungen die Bauzeit weiter verkürzen konnten. Dazu wurde eine der wohl intensivsten Informationskampagnen für ein einzelnes Bauprojekt in Westösterreich gestartet, um so Autofahrerinnen und Autofahrer rechtzeitig über Umleitungen und Sperren zu informieren.

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