|
Mit dem Oldtimer von Oberstaufen bis nach Amman 
Siegerteam der Allgäu-Orient Rallye landet mit Royal Jordanian in Friedrichshafen Mit Musik und von einer begeisterten Menge wurde am vergangenen Wochenende die Maschine der Royal Jordanian Airways am Bodensee-Airport Friedrichshafen begrüßt. An Bord die illustren Teilnehmer der Allgäu-Orient-Rallye und das Siegerteam Scuderia Silencio aus Schwaig bei Nürnberg. Vor rund zwei Wochen fiel der Startschuss für die Wüstenfahrt „der anderen Art“ von Oberstaufen in den Orient. Die wichtigste Regel: Mitmachen dürfen generell nur jene Wagen, die mindestens 20 Lenze auf der Motorhaube haben oder weniger als 2.000 Euro wert sind. Die Route führte die Abenteurer vom Allgäu über Istanbul und Damaskus bis in die jordanische Hauptstadt Amman. Rennen für die gute Sache Die Orient-Rallye hat sich einem guten Zweck verschrieben: Was vor einigen Jahren als Alternative zum Klassiker Paris-Dakar/Lissabon erdacht wurde, wird heute vom UN World Food Programm (WFP) unterstützt. So steht das 6000 Kilometer lange Oldtimer-Rennen unter dem Motto „Rallye gegen Hunger. In Amman angelangt werden die motorisierten Untersätze verkauft, der Erlös wird gespendet. Und die Jordanische Fluglinie Royal Jordanian liefert auf ihrem Retourweg von Friedrichshafen nach Jordanien Teile einer Photovoltaikanlage für ein Entwicklungshilfeprojekt sowie 60 Rollstühle. Über die Allgäu-Orient Rallye Die Allgäu-Orient-Rallye findet bereits zum dritten Mal statt. Das Rennen führt durch insgesamt 11 Länder wie unter anderem Bulgarien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, die Türkei oder Syrien. Ganz ernst darf es bei der Wüstenrallye nicht ablaufen. So gewinnt nicht wie üblicherweise der schnellste Wagen, sondern das Team, das am meisten Sonderpunkte sammelt. So mussten dieses Mal beispielsweise alle Teams nacheinem Massenstart in der Istanbuler Hauptverkehrszeit direkt vor die blaue Moschee fahren und von sich und den Fahrzeugen ein Foto schießen. Kein Scherz ist auch der Hauptgewinn. Rund 150 Oldtimer haben in diesem Jahr um ein lebendes Kamel gekämpft. Siegerteam der Allgäu-Orient-Rallye landet am Bodensee-Airport Friedrichshafen mit Royal Jordanian
Die Geschichte lebt... es lebe die Geschichte! Die Semperit-Rallye feiert von 4. bis 6. Juli 2008 ihren 5. Geburtstag als eindrucksvolle Oldtimerrallye
Die Internationale Semperit-Rallye war in den 50er Jahren die Herausforderung für Sportfahrer schlechthin. Galt es doch, in möglichst kurzer Zeit die Strecke Bregenz-Wien zurückzulegen und dabei 38 Bergpässe, seinerzeit noch nicht einmal asphaltiert, zu bewältigen. Der Mythos dieser Veranstaltung ist nie wirklich vergangen und wurde in den letzten Jahren "neu belebt". Als Oldtimerrallye organisiert das Motor-Mythos-Team unter der Devise "das beste Eck von Österreich" diese geschichtsträchtige Rallye, selbstverständlich auch mit Unterstützung der Partner von damals. Allen voran das Haus Semperit. Zweieinhalb Tage lang, von Freitag Mittag bis Sonntag Mittag, erleben maximal 30 ausgewählte Teams wunderbare Stunden im Kreise Gleichgesinnter, die schon bald echte Freunde werden. Die herrliche Landschaft, die Gastfreundschaft vieler Orte entlang der Strecke, das "Sportliche" des Tages und die Gemütlichkeit am Abend haben die Semperit-Rallye zu einer der beliebtesten Veranstaltungen gemacht. Man spürt auch die Geschichte, die Begeisterung der Zuseher und die Liebe, die das Veranstalterteam hier professionell einbringt. Ganz bewusst wird hier auf "sportliche Nostalgie" Wert gelegt. Als eine der ganz wenigen Rallyes, die es überhaupt noch gibt, wird zu einem großen Teil auf den Originalstrecken von damals gefahren, ebenso die Sonderprüfungen im Stil der "alten" Semperit-Rallye zelebriert. Also nicht nur Schnittfahren und Zeitprüfungen mit Lichtschranken, sondern auch die Herausforderungen der guten alten Rallyezeit, wo Fahrer und Beifahrer den Umgang mit dem Fahrzeug beherrschen müssen. Für 2008 geht man wieder an den originalen Startort in Bregenz, wo mit großem Oldtimerszenario die Rallyetruppe an den Start gehen wird. Über die schönsten Bergstraßen, garniert mit Sonderprüfungen, geht es in Richtung Tirol. Echte Herausforderungen sind die Streckenabschnitte Furkajoch, Silvretta, Pillerhöhe und die Gerlosstraße. Schon traditionell wird das "hinaufkurven" über die Zillertaler Höhenstraße mit herrlichem Panoramablick belohnt. Die sechs Zeitprüfungen dazwischen sind die Würze der Berge an diesem Tag. Als Oldtimerfreunde mit umfangreicher Gastfreundschaft präsentieren sich hier - schon traditionell - Orte wie Hall in Tirol, Bregenz, Dienten am Hochkönig, Mühlbach und Wagrain. Eine kulinarische Meile mit Köstlichkeiten, von Ort zu Ort, unterbrochen durch die Bergwertung auf"s Arthurhaus. Ziel 2008 wird im Salzburgerland sein, mit großem Oldtimerfestival, aber zuviel wollen wir hier noch nicht verraten... lassen Sie sich überraschen! Interessant ist das Nenngeld: für € 380 kommt das "2-Mann-Team" nicht nur in den Genuss der gesamten Veranstaltungspalette, sondern auch sämtlicher kulinarischer Genüsse tagsüber und erst recht am Abend, sowie technischer Betreuung, sämtlicher Rallyeunterlagen und toller Preise. Eine Besonderheit des Motor-Mythos-Teams, an der man merkt, wie sehr die Sache "mit Herz" angegangen wird, ist die "Schönwettergarantie". Wenn es die Veranstaltung komplett verregnet, gibt es einen Teil des Nenngeldes als Gutschrift. Weiters gibt es noch die "Ausfallsgarantie" und perfekte technische Betreuung durch den Profi Jiri Kraus. Für Teilnehmer, die mit Fahrzeugen an den Start gehen, die schon in den 50er und 60er Jahren bei der Semperit-Rallye dabei waren, gibt es insgesamt 10 Friendship-Tickets, das heißt, das Nenngeld wird von den Sponsoren getragen. Das gilt übrigens auch für Vorkriegfahrzeuge. Also rasch anmelden! Wer Lust hat, mitzumachen, schaut rasch auf www.motor-mythos.at oder ruft an: +43 (0) 1 715 78 20.
zurück |